und Gedäcßtnis, dergefiaft, daß die Seefe vor Vergnügen ißreseigentficßen Zufiandes ganz vergejfe und mit ßaunender Be-wunderung an dem Jcßönfien der ßefonnten Gegenßände ßängenßfeiße: ja, nur mit Hüffe eines Körpers vermöge ße dann nocßzu ßößerer Betracßtung ßicß zu erßeßen. Amor fürwaßr tates den Matßematißern gfeicß, die unfäßigen Kindern greif-ßare Bifder der reinen Tormen vorzeigen: So aucß ßediente derGott ßicß, um uns das Geißige ficßtßar zu macßen, gern der Ge-ßaft und Tarße menfcßficßer Jugend, die er zum Werkzeug derErinnerung mit affem Aßgfanz der Scßönßeit Jcßmücßte und ßeideren Anßficß wir dann woßf in Scßmerz und Hoffnung ent-ßrannten.
So dacßte der Entßußasmierte; fo vermocßte er zu empfinden.Und aus Meerraufcß undSonneng faßt fipannßicß ißm ein reizen-des Bifd. Es war die afte Pfatane unfern den Mauern Atßens, -war jener ßeifig-fcßattige, vom Dufie der Kirjcßßaumßfüten er-fülTte Ort, den Weißßifder und fromme Gaßen Jcßmückten zuEßren der Ngmpßen und desAcßefoos. Ganz ßfar fief der Backzu Tüßen des ßreitgeäfieten Baums üßer gfatte Kiefef; die Griffengeigten. Auf dem Rafen aßer, der fanfi aßflef, fo, daß man imLiegen den Kopf ßocß ßaften konnte, fagerten Zwei, geßorgenßier vor der Gfut des Tages: ein Aftficßer und ein Junger, einHäßficßer und ein Scßöner, der Weife ßeim Ließenswürdigen.Und unter Artigkeiten und geißreicß werkenden Scßerzen ße-feßrte Sokrates den Pßaidros üßer Seßnfucßt und Tugend. Erfpracß ißm von dem ßeißen Erfcßrecken, das der Tüßfende feidet,wennfein Am ge ein Gfeicßnis der ewigen Scßönßeit erßfickt; fpracßißm von den Begierden des Weiße fofen und Scßfecßten, der dieScßönßeit nickt denken kann, wenn er ißr A\ßßifd fießt, und derEßrfurcßt nickt fäßig iß; fpracß von der ßeifigen Angfi, die den
57