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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Räumen cfes Hotefs, auf den küßfenden Wafferfaßrten zur Stadtund von dort zurück, im Gepränge des Pfatzes fefßß und oftnocß zwifcßenein auf Wegen und Stegen, wenn der Zu fad einUßriges tat. Hauptfäcßficß aßer und mit der gfücßßicßften Regeßmäßigßeit ßot ißm der Vormittag am Strande ausgedeßnte Ge=ßegenßeit, der ßofden Erfcßeinung Andacßt und Studium zuwidmen. Ja, diefe Geßundenßeit des Gfücßes, diefe tägficß»gfeicß=mäßig wieder anßrecßende Gunft der Umftände war es fo recßt,was ißn mit Zufriedenßeit und Leßensfreude erfüdte, was ißmden Aufentßaft teuer macßte und einen Sonnentag fo gefädigßinßaftend ficß an den anderen reißen fieß.

Er war früß auf, wie fonft woß[ ßei pocßendem Arßeits*dränge, und vor den meijien am Strand, wenn die Sonne nocßmifde war und das Meer weiß ßfendend in Morgenträumen fag.Er grüßte menftßenfreundficß den Wäcßter der Sperre, grüßteaucß vertrau ficß den ßarfüßigen Weißßart, der ißm die Stätteßereitet, das ßraune Scßattentucß ausgefpannt, die Mößef derHütte ßinaus auf die Pfattform gerückt ßatte, undfießficß nieder.E)rei Stunden oder vier waren dann fein, in denen die Sonne zurHöße Jiieg und furcktßare Mackt gewann, in denen das Meertiefer und tiefer ßfaute und in denen er Tadzio feßen durfte.

Er faß ißn kommen, von finks, am Rande des Meeres daßer,faß ißn von rückwärts zwiftßen den Hütten ßervortreten oderfand aucß woßf pfötzficß und nicßt oßne ein froßes Erfcßrecken,daß er fein Kommen verfäumt und daß er feßon da war, fcßonin dem ßfau und weißen Badeanzug, der jetzt am Strand feineeinzige Kfeidung war, fein gewoßntes Treißen in Sonne undSand wieder aufgenommen ßatte, ~ dies fieß ficß nicßtige, müßigunftete Leßen, das Spieß war und Ruße, ein Scßfendern, Waten,Großen, Hafcßen, Lagern und Scßwimmen, ßewacßt, ßerufen

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