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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Meer ßatte eine Bfaß grüne Färßung angenommen, die Luftfcßiendünner und reiner, der Strand mit feinen Hütten und Bootenfarßiger, oßgfeicß der Himmef nocß grau war. Afcßenßacß ßficßteßinaus, die Hände im Scßoß gefaftet, zufrieden, wieder ßier zufein, ßopffcßüttefnd unzufrieden üßer feinen Wanßefmut, feineUnßenntnis der eigenen Wünfeße. So faß er woßf eine Stunde,rußend und gedanßenfos träumend. Um Mittag erßficßte erFadzio, der in geftreiftem Leinenanzug mit roter Maftße, vomMeere ßer, durcß die Strandfperre und die Bretterwege ent fangzum Hotef zurücßßeßrte. Afcßenßacß erßannte ißn aus feinerHöße fofort, ßevor er ißn eigentficß ins Auge gefaßt, und woffteetwas denßen, wie:Sieß, Tadzio, da ßift j'a aucß du wieder!"Ader im gfeicßen Augenßficß füßfte er, wie der fäffige Gruß vorder Waßrßeit feines Herzens ßinfanß und verftummte, - füßftedie Begeiferung feines Bfutes, die Freude, den Scßmerz feinerSeefe und erßannte, daß ißm um Fadzios wifTen der Aßfcßiedfo fcßwer geworden war.

Er faß ganz JiifT, ganz ungefeßen an feinem ßoßen Pfatzeundßficßtein flcßßinein. Seine Züge waren erwacßt, feine BrauenJiiegen, ein aufmerßfames, neugierig geijireicßes Läcßefn fpanntefeinen Mund. Dann ßoß er den Kopf und ßefcßrieß mit ßeiden,fcßfaff üßer die Leßne des Seffefs ßinaßßängenden Armen einefangfam dreßende undßeßende Bewegung, die Handffäcßen vor*wärts ßeßrend, fo, afs deute er ein Offnen und Ausßreiten derArme an. Es war eine ßereitwiffig wiffßommen ßeißende, ge-faffen aufneßmende Geßärde.

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