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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Trau eines ßoßen deutjcßen Beamten fein können. Etwas vonpßantaßijcßem Aufwand kam in ißre Erfißeinung einzig durcßißren Scßmuck, der in der Tat kaum fcßätzßar war und ausOßrgeßängen, fowie einer dreifacßen, feßr fangen Kette kirfcßen-großer, mifdfcßimmernder Perfen ßeßand.

Die Gefcßwifier waren rafcß aufgefianden. Sie ßeugten ficßzum Kuß üßer die Hand ißrer Mutter, die mit einem zurück'=ßaftenden Läcßefn ißres gepflegten, dock etwas müden undfipitz-näßgen Geßcßtes üßer ißre Köpfe ßinwegßßickte und einige Wortein franzößfcßer Spracße an die Erzießerin ricßtete. Dann fcßrittße zur Gßastür. Die Gefcßwißer fofgten ißr: die Mädcßen inder Reißenfofge ißres Adters, nacß ißnen die Gouvernante, zu*fetzt der Knaße. Aus irgend einem Grunde wandte er ßcß um,ßevor er die Scßweffe üßerfcßritt, und da niemandfonß meßr inder Hälfe ßcß aufßieft, ßegegneten feine eigentümficß dämmer-grauen Augen denen Aßßenßacßs, der, feine Zeitung auf denKnien, in Aufcßauung verfunken, der Gruppe nacßßfickte.

Was er gefeßen, war gewiß in keiner Einzefßeit auffafTendgewefen. Man war nicßt vor der Mutter zu Tifcße gegangen,man ßatte ße erwartet, ße eßrerßietig ßegrüßt und ßeim Eintrittin den Saaf geßräucßficße Tormen ßeoßacßtet. Affein das affesßatte ficß fo ausdrückficß, mit einem fofcßen Akzent von Zucßt,Verpflicßtung und Sefßßacßtung dargefiefft, daß Afcßenßacßficßfonderßar ergriffen füßfte. Er zögerte nocß einige Augenßficke,ging dann aucß feinerfeits in den Speifefaaf ßinüßer und fieß ficßfein Tifcßcßen anweifen, das, wie er mit einer kurzen Regung desBedauerns feßfielfte, feßr weit von dem der pofnifcßen Tamifieentfernt war.

Müde und dennocß geifiig ßewegt, unterßieft er ßcß wäßrendder fangwierigen Maßfzeit mit aßfirakten, ja transzendenten