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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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jäßrig, wie es fcßien, und ein langßaariger Knaße von vieffeicßtvierzeßn Jaßren. Mit Erfiaunen Bernerhe Afcßenßacß, daß derKnaße votTßommenfcßön war. Sein Anditz, - ßfeicß und anmutigverfcßfojfen, von ßonigfarßenem Haar umringeft, mit der geradeaßfalTenden Nafe, dem fießficßen Munde, dem Ausdrucß vonßofdem undgöttßicßem Ernfi, erinnerte an griecßifcße Bifdwerßeaus edeßfter Zeit, und Bei reinßer Vollendung der Eorm war esvon fo einmalffperfönficßem Reiz, daß der Scßauende weder inNatur nocß ßißdender Kunfi etwas äßnficß GeglücBtes ange°troffen zu Baßen gfaußte. Was ferner außfief, war ein offenßargrundfätzficßer Kontrafi zwifcßen den erzießerifcßen Geficßts*punßten, nacß denen die Gefcßwißer geßfeidet und allgemeingeßalten ßcßienen. Die Herricßtung der drei Mädcßen, vondenen die Adtefie für erwacßfen gelten Bonnte, war Bis zum Ent »feilenden ßerß und ßeußcß. Eine gleicßmäßig Blößer ließe Tracßt,ßeßieferfarßen, BalBlang, nücßtern und gewollt unßleidßam vonScßnitt, mit weißen Tadßrägen als einziger Aufßedung, unter »drücBte und verßinderte jede Gefädigßeit der Gefialt. Das glattund fefi an den Kopf geßleßte Haar ließ die Geßcßter nonnen*Baß leer und nießtsfagend erfeßeinen. Gewiß, es war eine Mutter,die Bier waltete, und fie daeßte nießt einmal daran, aueß auf denKnaßen die pädagogifeße Strenge anzuwenden, die ißr den Mäd*eßen gegenüßer geßoten fcßien. Weicßßeit und Zärtlicßßeit ße=fiimmten erfießtfieß feine Exifienz. Man Batte ßieß geßütet, dieScßeere an fein feßönes Haar zu legen; wie Beim DornauszießerlocBte es ßcß in die Stirn, üßer die Oßren und tiefer nocß in denNacBen. Ein englifeßes MatrofenBofiüm, deffen ßaufeßige Ärmelßcß nacß unten verengerten und die feinen GelenBe feiner nocßBindlicßen aßer fcßmalen Hände Bnapp umfpannten, verließ mitfeinen Scßnüren, Mafcßen und SticBereien der zarten Geßaft

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