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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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fertigem Einverfiändnis empfangen. Ein Manager, ein kteiner,feifer, fcßmeicßefnd ßöflicßer Mann mit fißwarzem Scßnurrßartund in franzöflfcß gefcßnittenem Geßrocß, ßegfeitete ißn im Lifizum zweiten Stocßwerß ßinauf und wies ißm fein Zimmer an,einen angeneßmen in Kirfißßofz mößfierten Raum, den man mitßarßdufienden Bfumen gefcßmücßt ßatte und dejfen ßoße Eenfierdie Ausficßt aufs offene Meer gewäßrten. Er trat an eines da-von, nacßdem der Angefielfte ficß zurückgezogen, und wäßrendman ßinter ißm fein Gepäck ßereinfißajfte und im Zimmer unter-ßracßte, ß fickte er ßinaus auf den nacßmittägficß menfcßenarmenStrand und die unßefonnte See, die Efutzeit ßatte und niedrige,geßrecßte Weden in rußigem GCeicßtakt gegen das Ufer fandte.

Die Beoßacßtungen und Begegniffe des Einfam-Stummenfind zugßeicß verßßwommener und eindringficßer, afs die desGefedigen, feine Gedanken ßcßwerer, wunderficßer und nie oßneeinen Anflug von Traurigkeit. Bifder undWaßrneßmungen,diemit einem Bfick, einem Lacken, einem Urteifsaustaußk feicßtßinaßzutun wären, ßefcßäfiigen ißn üßer Geßüßr, vertiefen ficß imScßweigen, werden ßedeutfam, Erfeßnis,Aßenteuer, Gefaßt. Ein-fam keit zeitigt das Originafe, das gewagt undßefremdendScßöne,das Gedickt. Einfamßeit zeitigt aßer aucß das Verkeßrte, dasUnverßäftnismäßige, das Aßfurde und Unertaußte. So ßeun-rußigten die Erßkeinungen der Herreife, der grüß ticke afte Stutzermit feinem Gefaßt vom Ließcßen, der verpönte, um feinen Loßngepredte Gondotier, nocß jetzt das Gemüt des Reifenden. Oßneder Vernunfi Scßwierigkeiten zu ßieten, oßne eigentticß Stoffzum Macßdenken zu geßen, waren ße dennocß grundfonderßarvon Natur, wie es ißm fcßien, und ßeunrußigend woßteßen durcßdiefen Widerfprucß. Dazwifcßen grüßte er das Meer mit denAugen und empfand Treude, Venedig in fo teicßt erreicßßarer

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