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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Brünett, raßert. Sein Kopf erfißien ein wenig zu groß imVerßäft*nis zu derfaß zierficBen Geßaft. Sein rücBwärts geßürfietes Haar,amScßeitef geficßtet, an den Scßfäfen feßrvod undßarß ergraut,umraßmte eine ßoße, zerßfüfiete nnd gfeicßfam narßige Stirn.Der Bügef einer Gofdßride mitrandfofen Gfäfern ßcBnitt in dieWurzel der gedrungenen, edef geßogenen Maße ein. Der Mundwar groß, ofi fißfaßf, ofi pBötzficß ßcßmaf und geßpannt; dieWangenpartie mager undgeßurcßt, das woßBausgeßifdete Kinnweicß geßpaften. Bedeutende ScBic&ßafe ßßienen üßer dies meifi(eidendfeitwärts geneigte Haupt Binweggegangen zu fein, unddocß war die Kunfi es gewefen, die Bier jene pßyfiognomijcßeDurcBBifdung üBernommen Batte, wefcBe fonfi das Werß einesJcßweren, Bewegten LeBens. Hinter diefer Stirn waren dieBfitzenden Repfißen des Gefpräcßs zwifcßen Voltaire und demKönige üßer den Krieg geßoren; diefe Augen, müde und tiefdurcß die GCäfer Bfidtend, Batten das ßfutige Inferno der La ®zarette des Sießenjäßrigen Krieges gefeßen, AmcB perfönficß ge=nommen ja dieKunß ein erßößtes Leßen. Sie ßegfücßt tiefer,fie verzeßrt rajcßer. Sie grüßt in das Antfitz ißres Dieners dieSpuren imaginärer und geißiger Aßenteuer, und fie erzeugt,fe(ßfi Bei ßföfierficßer Sti/Te des äußeren Dafeins, auf die Dauereine Verwößntßeit, LLBerfeinerung, Müdigkeit und Heugier derNerven, wie ein Leßen vo(f ausfcßweifendßer Leidenjcßafien undGenüjße fie Baum ßervorzußringen vermag.

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