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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Geßaft das fcßönße Sinnßifd, wenn nicßtder Kunfit üßerßaupt,fo docß gewiß der in Rede ßehenden Kunß. BTickte man Hineinin diefe erzäßfte Weit, faß man die efegante Sefßfißeßerrfcßung,die ßis zum fetzten Augenßficß eine innere Unterßößfung, denßiofogifcßen Verfad vor den Augen der Weft verßirgt; die gefße,ßnnficß ßenacßteifigte Häßficßßeit, die es vermag, ißre fcßwefendeBrunß zur reinen Tfamme zu entfacßen, ja, ßicß zur Herrjcßafiim Reicße der Scßönßeit aufzujcßwingen; die ßfeicße Oßnmacßt,wefcße aus den gfüßenden Tiefen des Geifies die Kraß ßoft, einganzes üßermütiges Vofkzu Büßen des Kreuzes, zu ißren Tüßenniederzuwerfen; die fießenswürdige Haftung im feeren undfiren*gen Dienfie der Torrn; das fafjcße, gefäßrficße Leßen, die rafcßentnervende Seßnfucßt und Kunß des geßornen Betrügers: ße*tracßtete man ad dies Scßicßfaf und wievief gfeicßartiges nocß,foßonnte man zweifefn, es üßerßaupt einen anderen Heroismusgäße, afs denjenigen der Scßwäcße, Wefcßes Hefdentum aßerjedenfads wäre zeitgemäßer, afs diefes? Gufiav Afcßenßacß warder Dicßter ad derer, die am Rande der Erjcßöpfung arßeiten,der Ußerßürdeten, fcßon Aufgerießenen, ßicß nocß Aufrecßtßaf*tenden, ad diefer Morafifien der Leißung, die, fcßmäcßtig vonWucßs und fpröde von Mittefn, durcß Widensverzückung undßfuge Verwaftung fließ wenigßens eine Zeitfang die Wirkungender Größe aßgewinnen. Ißrer find viefe, fie find die Hefden desZeit öfters. Undße ade erkannten ßicß wieder in feinem Werk, ßefanden fieß ßefiätigt, erßoßen, ßefungen darin, ße wußten ißmDank, fie verkündeten feinen Hamen,

Er war jung und roß gewefen mit der Zeit und, feßfeeßt ße=raten von ißr, war er öjfentficß geftraueßeft, Hatte Mißgriffe ge~tan, fließ ßfoßgefiedt, Verftöße gegen Takt und Befonnenßeit ße-gangen in Wort und Werk. J\£er er Hatte die Würde gewonnen,

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