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Der Tod in Venedig : Novelle
Entstehung
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Herfiedung ausfißfießficß feine ßärßßen und würdigfien Stun-den gewandt ßatte.

Damit ein Bedeutendes Geißesprodußt auf der Stede eineBreite und tiefe Wirßung zu üßen vermöge, muf eine tiefe Ver*wandtfißafi, ja Llßereinfiimmung zwifcßen dem perfönficßenScßicßfaffeines Urßeßers und dem adgemeinen des mideßendenGejcßfecßtes ßefießen. Die Menjcßen wißen nicßt, warum fie einemKunfiwerßRußm Bereiten. Weit entfernt von Kennerfcßafi, gfau=Ben fie Bundert Vorzüge daran zu entdecken, um fo vief jeißnaß me zu recßtfertigen; er der eigentficße Grundißres Beifadsifi ein Unwägßares, Sympatßie. Afcßenßacß Batte es einmafan wenig ficßtßarer Stede unmittefßar ausgefprocßen, daf Bei »naße ades Große, was daßeße, afs ein Trotzdem dafieße, trotzKummerund Quaf, Armut, VerfaJfenßeit,Körperfcßwäcße, Laßer,Leidenfcßafi und taufend Hemmnijfen zufiande geßommen fei.Ader das war meßr afs eine Bemerkung, es war eine Erfaßrung,war geradezu die Tormeffeines LeBens undRußmes, der Scßfüffef zu feinem Werk: und was Wunder aßo, wenn es aucß derßittBicße Cßaraßter, die äußere Geßärde feiner eigentümficßßenTiguren war?

Ußer den neuen, in mannigfacß individueden Erfcßeinungenwiederßeßrenden Hefdentgp, den diefer Scßrifißeder Bevorzugte,Batte JcBon früßzeitig ein ßfug er ZergBiederer gejcßrießen: daß erdie Konzeptioneiner intedeßtueden undjüngfingßafien Männ=ficßßeit" fei,die in ßofzer Scßam die Zäßne aufeinanderßeißtund rußig dafießt, wäßrend ißr die Scßwerter und Speere durcßden Leiß ge Ben. Das war fißön, geißreicß undexaßt, trotz feinerfcßeinßar adzu paffivifcßen Prägung. Denn Haftung im Scßicß -faß Aaimut in der Quaf Bedeutet nicßt nur ein Dufden,- fie ifieine aktive Leifiung, ein pofitiver Triumpß, und die Seßafiian*

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