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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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Kern von Anfang an eine Aura von Lebensgefühl, eineLufthülle biographischer Stimmung lag, die die No-velle, meiner Einsicht recht weit voran, zum Romanvorherbestimmte. Es war diese innere Bewegung, die da-mals den Lakonismus meiner Tagebuchnotizen zu Selbst-gesprächen erweitert. «Erst jetzt realisiere ich, was esheißt, ohne das Josepb-'W erk zu sein, die Aufgabe, die indem ganzen Jahrzehnt immer neben mir, vor mir stand.Erst da auch das Gwe/^-Nachspiel abgetan, wird mirdie Neuheit und Fragwürdigkeit der Lage bewußt. Eswar bequem, an dem Herangebrachten weiterzuwirken.Wird noch die Kraft zu neuen Konzeptionen da sein?Ist nicht die Thematik aufgebraucht? Und sofern sie esnicht ist wird noch die Lust dazu aufgebracht wer-den? Dunkles Wetter, regnerisch, kalt. Unter Kopf-schmerzen skizziert und notiert für die Novelle. NachLos Angeles zum Konzert, in Steinbergs Loge mit seinenDamen. Horowitz spielte das B-dur Klavierkonzert vonBrahms, das Orchester die Don /»««-Ouvertüre und diePathetique von Tschaikowsky.Auf vielfaches Verlan-gen, hätte man früher gesagt. Es ist aber sein Schwer-mutsvoll-Bestes,das Höchste ihm Erreichbare,undimmerhat es sein Schönes und Ergreifendes, ein bestimmtesTalent, wer weiß durch welche Fügung der Umstände,auf den Gipfel seiner Möglichkeiten kommen zu sehen.Auch erinnerte ich mich, wie Stravinsky mir vor Jah-ren in Zürich seine Bewunderung für Tschaikowsky ein-bekannte. (Ich hatte danach gefragt.) Beim Dirigen-ten im Künstlerzimmer... Las mit Erheiterung Ge-schichten in Gesta Komanorum, ferner in Nietzsche unddie Frauen von Brann und Stevensons Meisterstück