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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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niedersetzte und froh war, wenn der Wagen kam, michheimzuholen. Dabei näherte sich der Aufbruchstermin zuder Reise nach dem Osten, auf der ich meinen 70. Ge-burtstag begehen sollte, und bei der es aller Voraussichtnach bunt und anforderungsvoll zugehen würde.

Ich trat sie am 24 . des Monats mit der treuen Gefährtinan, deren nie wankendem Liebesbeistand mein Lebenüber alle Worte zu Dank verbunden ist, nahm es aufdamit im Vertrauen auf die Kraftreserven, die denn dochbei solchen Gelegenheiten freiwerden, auf die Vorteiledes Luftwechsels und einer ganz nach außen gerichtetenDaseinsform, auf die Entschwerung durch das Interimsorgloser und übrigens im Zeichen großer moralischerErfüllungen stehender Lebensfestivität.

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NOCH war es ein Reisen von kriegsmäßiger Unbequem-lichkeit, der Zug überlang, der Weg vom «compart-ment»zum «diner»eineWanderung, das Anstehen dort füreine Mahlzeit eine zuweilen stundenlange Geduldsprobe,verschärft, schon nahe am Ziel, durch die unholde Wärmedes Küchendunstes. Ein älterer gentleman vor mir, mitden Händen die Messingstange des Fensters umklam-mernd, knickte in Ohnmacht zusammen. Den Zug be-wachende Military Police-Leute nahmen sich seiner anund brachten ihn schnellstens dort unter, wohin unseraller Wünsche standen: an einem Tisch des Speisewagens.Die Versuchung war stark, es ihm gleichzutun. Würdeman nur leichter ohnmächtig! Meine Schwestern, als

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