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der erregten Verwunderung erfreut man seinerseits sichder Illusion, daß alles zum besten stehe.
III
ÜBER San Francisco, wo wir ein Kinderpaar, unserenjüngsten Sohn,denMusiker,und seine anmutige SchweizerFrau besuchten und das Himmelsblau der Augen meinesLieblingsenkels, des kleinen Frido, eines bezauberndenKindes, mich wieder einmal entzückte, kehrten wirvor Mitte Dezember nach Hause zurück, und sogleichnahm ich die Arbeit am Segenskapitel wieder auf, nachdessen Abschluß nur Jaakobs Tod und Bestattung, derGewaltige Zug von Ägypten nach Kanaan noch zuschildern war. Das Jahr 1943 war erst einige Tage alt,als ich die letzten Zeilen des vierten Joseph-Romans unddamit des Gesamtwerkes niederschrieb. Ein mir merk-würdiger, aber gewiß nicht übermütiger Tag, dieser 4.Januar. Das große Erzählerwerk, das mich durch all dieseJahre des Exils, die Einheit meines Lebens gewährlei-stend, begleitet hatte, war zustandegebracht, war abge-tan, und ich war bürdelos, — ein fragwürdig-leichter Zu-stand für einen, der seit frühen Tagen, den Tagen derBuddenbrooks, unter einer weithin zu tragenden Bürde ge-lebt hat und ohne solche kaum recht zu leben weiß.
Antonio Borgese und seine Frau, unsere Elisabeth, wa-ren bei uns, und im Familienkreis las ich am selben Abenddie beiden Schlußkapitel vor. Der Eindruck war tröst-lich. Man trank Champagner. Bruno Frank, vom Ereig-nis des Tages unterrichtet, rief an zur Gratulation mit
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