Dostojewsky-Aufsatz war gleich zuWege zu bringen. Er-kältet und müde, stellte ich die vierundzwanzig Seitenin zwölf Tagen her und konnte mich im letzten Dritteldes Monats, zurückgreifend erst und bessernd, dannvorwärtsdringend, dem Faustus wieder zuwenden.
XI
DAMALS entstanden die Partien des Romans, welche,die zeitliche Ebene wechselnd, die vormalige Katastro-phe Deutschlands mit der schrecklicher heranwachsendenkontrapunktierend, das Schicksal des Helden und andererBewohner des Buches, der Rodde’schen Mädchen, desGeigers Schwerdtfeger weitertreiben und, indem sie dasTragische wie das Groteske aufbieten, den von rabulisti-scher Quertreiberei des Geistes verhöhnten Endzustandeiner Gesellschaft zu kennzeichnen suchen, überhaupt dar-auf aus sind, das Gefühl des Endes in jedem Sinn acce-lerando heraufzubeschwören und im Grunde mit jedemWort auf Leverkühns entscheidendes und repräsentativesWerk, das apokalyptische Oratorium hinstreben. Geradehatte ich Kapitel XXVII mit Adrians Fahrt in die Meeres-tiefen und ins «Gestirn» (frei nach dem Volksbuch) abge-schlossen, als sich «der erste Angriff auf Japan mit Bom-ben, in denen die Kräfte des gesprengten Uran-Atomswirksam», ereignete, und wenige Tage nach der Heim-suchung Hiroshimas mit kosmischen Gewalten, an derenDienstbarmachung zum Zweck unerhörter ZerstörungTausende von Menschen, in geheimnisvoller Arbeits-teilung, mit einem Kostenaufwand von zwei Milliarden
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