der amtlichen Redewendung nach zu wünschen übrig; dieZiffern der Kartoffelernte standen weit hinter dem Durch-schnittsertrag von Jahrzehnten zurück, zu schweigen da-von, daß nicht weniger als zehn vom Hundert dieserFeldfrüchte erkrankt waren; den künstlichen Futterbau an-gehend, so zählten die letzten beiden Jahre, sowohl inbezug auf die Menge als auch auf die Beschaffenheit desErtrages an Klee und Luzerne zu den ringünstigsten derganzen Erhebungsperiode, und weder mit der Ernte anWinterraps noch mit derjenigen an Heu und Grummetstand es besser. Der Niedergang der landwirtschaftlichenVerhältnisse fand krassen Ausdruck in der Zunahme derZwangsveräußerungeu, deren Ziffern in diesem Berichts-jahr entsetzlich emporschnellte. Aber der Mißwuchs zogSteuerausfälle nach sich, die, wenn sie anderswo schmerz-lich empfunden worden wären, bei uns verhängnisvollwirken mußten.
Die Forsteil? Es war nichts daraus erwirtschaftetworden. Ein Unheil kam zum andern; Schädlinge,Nonnen hatteil die Wälder mehrmals heimgesucht, —und daran, daß durch die Überhauungeil der Wald über-haupt in seinem Kapitalwerte erschüttert war, braucht nichterinnert zu werden.
Die Silberbergwerke? Sie waren lange erträgnislosgeweseil. Zerstörende Naturmächte hatten den Betriebunterbrochen, und da die Wiederherstellung große Kostenverursacht haben würde, auch die Ergebnisse niemals sorecht deil Aufwendungen hatten entsprechen wollen, sohatte man sich genötigt gesehen, die vorläufige Auf-lassung der Werke zu verfügen, obgleich dadurch viele