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die ganze Klostergemeinde vonFoigny durch Stürme gezüch-tigt. Aber Maria als Ordens-patronin erhört das Gebet desAbtes und der Mönche, und einschweres Kruzifix über demAltar kehrt sich mit weit ge-öffneten Augen dem Konventbarmherzig zu 89. 90.Priester wirft nach der Messe seinerKonkubine das Korporale zumWaschen zu, um zur Kneipezu eilen: es erscheint ihr baldvon Blut übergössen 94. 95.
— vgl. Hostie, Messe, Taufe.Priesterkonkubine geht in sich und
wird Klausnerin. Da sie sichaus ihrer Zelle durch einen Rit-ter entführen lassen will, eiltder Teufel selbst in einer Be-sessenen zu ihr, um ihr denAbfall vorzuhalten, und bedrohtdann den Verführer, bis beidevor dem Ehebruch bewahrt blei-ben 50. 51.
— vgl. Maria, Priester.
[Räuber, den ein Einsiedler zurVerehrung des h. Kreuzes be-wogen, läßt sich beim Anblickeines Kreuzeszeichens auf derErde ruhig gefangennehmen undniedermachen: dessen Seelesieht jener Einsiedler als Taubezum Himmel emporsteigen, erselbst aber verfällt später derHölle, da er im angeblichenStreben nach größerer Buße diestille Zelle verläßt und draußenfleischlicher Lust erliegt 219].
Ritter: ihre Eitelkeit, Erpressung,Geiz, Turniere getadelt 63.
— raubt einer armen Witwe denletzten Hafer: wegen des Fluchsseines Opfers tötet ihn ein Don-nerschlag 107. 108.
— verzeiht, zu Tode verwundet,den Mördern seiner beiden Brü-der um Gotteswillen und darfnochmals ins Leben zurück, umseine Aufnahme ins Paradieszu vermelden 119.
— erhält auf dem Sterbebett durchdas Gebet seiner Schwester Le-bensverlängerung für fünfzehnJahre; sie findet als Beweis die-ser Vision sein wunderbar ab-
geschnittenes Kopfhaar an einemvom Krankenlager weit entfern-ten Fenster vor. Nach frommemLeben fällt er auf einem Kreuz-zug 120. 121.[— verzeiht dem Mörder seinesVaters: das Christusbild in derGrabeskirche zu Jerusalemneigt sich deswegen vor ihm132].[— betet stets auf dem Kirchhoffür die armen Seelen im Fege-feuer: bei einem feindlichen An-griff erheben sich die Totenaus den Gräbern und stehenihm bei 140 (andere Fassung221)].[— überwindet bei der ihm zurBuße auferlegten Nachtwache inder Kapelle die Reihe der An-fechtungen des Teufels, der ihndavon abhalten will 220; vgl.die Version vom Wucherer 130—132].[— , der auf dem Wege zur Sündeist, wird vom Mädchen selbst,vom Freunde und dessen Knechtals der leibhaftige Teufel zu-rückgejagt, sein Pferd scheutvor ihm und ein Einsiedler hältvor ihm die Tür verschlossen,bis er sich mit dem Kreuze be-zeichnet und vom Einsiedlerdurch Beichte und Buße vonjenem Fluch gelöst wird 220.221].—■ vgl. Beichte, Kommunion, Kreuz-zug, Maria, Stolz.
Seele als Taube s. Maria, Räuber.
— als Rose s. Maria.
Slolz einer auf ihr Prunkgewandeitlen Frau bestraft: im Grabeumringein ihr zwei riesigeSchlangen Hals und Nabel 59.60.
— einer eitlen Frau bestraft: beimHervorholen des duftendenPrunkgewandes am Karfreitagfindet sie es blutig vor 60. 61.
— der Ritter getadelt 63.
— eines auf seine Rüstung undsein Roß eitlen Ritters bestraft:er erscheint seiner für ihn be-tenden Frau aus der Hölle undzeigt ihr die glühenden und wieBerge schweren Waffen 73. 74.