Druckschrift 
2 (1797)
Entstehung
Seite
133
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A. C. B.d. innem Regier, der Reichsstädte. IZZ

sers und stillschweigender des Reichs,, gänzlich bestehet*),vielleicht weil man glaubte, daß man die Franzosen dochzwingen könnte, vielleicht weil man den großen Schaden,der daraus für den ganzen teutschen Handel entstand,einsah.

Desto strenger wird hingegen in dem Kriege, welchenjetzt die Kaiser, Könige und Fürsten in Europa mit derfranzösischen Nation führen, und an welchem auch die teut»sehen Neichöstände Theil nehmen mußten, auf die Befol-gung der ergangnen Handclsverbothe gedrungen *). VonHamburg und Bremen ist es bereits bekannt, wie nach«theilig ihnen diese Strenge schon jetzt ist.Unter allen,heißt es in den vorhin angeführten kurzen Bemerkungen,sind die Reichsstädte Hamburg, Lübeck und Bremen durchein solches Verbot den größten Nachtheilen Prciß gegeben.Sie nicht allein, ganz Teutschland muß den Schaden em-pfinden. Handlung ist ihre einige Nahrung auf ihr al-lein beruhet der Wohlstand dieser drei) Reichsstädte. Znihrer Erhaltung trägt Teutschland im Ganzen nichts b«h.Sie müssen sich in dem Genüsse derselben selbst schützen ,

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H Man s. die zu Regensburg erschienene: Kurze Be-merkungen über das Verbot des Kommerzes irrteutschen Reichskriegen m i t cksi ch t a u f d en ge-genwärtige!! Zeitpunkt. 17^. in 4. Der Verfasserdieser lesenswerthen Schrift soll Hr. von Selpert seyn.

' H Und doch dürfte cs Hoch sehr zweifelhaft seyn, ob in de»ersten Jahren des Kriegs auch ein Reichskrieg wirklich geführtworden? Beschlossen war er zwar auf dem Reichstage, abereinige Jahre lang cxistirke, wie selbst Kn rh rau »schweigguf dem Reichstage erklärt hat, keine ReichLarmee. . Wfsließ sich nun ein Reichskrieg gedenken? Wie konnte das teurschsReich Krieg führen, wen» es keine Arme? im Felde hatte?