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Der Rhythmus.
betonter mittlerer Silbe zu dieser aufsteigen und dann wiederumherabsinken.
Dies scheint nun nicht durchaus zuzutreffen. Spreche ichdas Wort „Revolution“ für sich aus, so steigt die Stimme inder betonten Schlurssilbe.
Indessen hier ist zu bedenken: Das isolierte Wort repräsen-tiert keine abgeschlossene gedankliche Bewegung. Es fordert eineErgänzung, oder weist auf eine solche hin. Ich spreche etwa dasWort „Revolution“ aus, um ein Beispiel für eine Wortklassezu geben. Dann ist das Wort Subjekt eines Satzes. Der Satzwürde lauten: „Revolution“ ist ein Beispiel dieser Wortklasse.
Dies hindert nun nicht, dafs in dem isolierten oder fürsich ausgesprochenen Worte mit betonter Anfangssilbe, etwa„Leben“ oder „Gegenwart“, in der Tat die Stimme von dieserSilbe herabsinkt. Es ist immerhin die Bewegung innerhalbdes Wortes in der Endsilbe desselben zum Ende gekommen.Es hindert ebensowenig, dafs in dem Worte mit betonter Mittel-silbe, etwa „Gerechtigkeit“, die Stimme zur betonten Silbe empor-steigt, und von da nach dem Ende zu herabsinkt. Wohl aberverhindert der bezeichnete Umstand, dafs im isolierten Wortemit betonter Endsilbe die Stimme in dieser Endsilbe sinkt.Die betonte Silbe ist, so sagte ich, der Repräsentant des Wortes;sie ist demnach auch der spezifische Träger der Spannung,die damit gegeben ist, dafs die Bewegung von dem Worteweitergehen sollte zu dem Satz, dem es angehört; kurz derSpannung, die in jener Tendenz der Vervollständigung liegt.Die fraglichen Worte repräsentieren darnach in der Folge derSilben nicht die Lösung einer im Anfang gegebenen Spannungoder das Zurruhekommen einer in der Anfangssilbe desWortes beginnenden Bewegung, sondern das Werden einerSpannung nach der betonten Endsilbe hin, oder die Steigerungderselben in der betonten Endsilbe. Dem entspricht das Empor-steigen der Stimme.
Einklingen und Ausklingen.
Lassen wir aber jetzt die für sich ausgesprochenen Worte.Ein Wort — oder eine einen Begriff repräsentierende Wort-