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Der Rhythmus.
Strebens oder der Spannung, die enthalten liegt im Wunsch,im Befehl, in der Frage, in der Einführung eines neuen Inhaltesin die Vorstellungsbewegung; oder in der logischen oder apper-zeptiven Antithese. Diese Betonung wollen wir entsprechendder „absoluten“ Spannung, die „absolute“ Betonung nennen.In dieser drängt die Stimme naturgemäfs in die Höhe.
Im Übrigen stehen sich zwei Funktionen der Betonungunmittelbar gegenüber. Die Betonung ist einmal Ansatz zueiner von ihr aus weitergehenden Bewegung. Sie trägt in sicheinen Impuls oder ein Streben zu einer solchen Bewegung. Zu-gleich ist doch die Bewegung in der Betonung selbst zunächstzurückgehalten. In solchen Betonungen liegt die zweite derbeiden oben unterschiedenen Arten der Spannung. Sofern eineBetonung diese Bedeutung besitzt, kommt ihr darnach wiederumeine der Stärke dieses Impulses oder Strebens entsprechendeHöhe zu.
Dieser zweiten möglichen Bedeutung der Betonung nunsteht unmittelbar gegenüber die dritte: Die Betonung ist oderbezeichnet das kraftvolle Erfassen des Zieles, in welchem dieTendenz der Vorwärtsbewegung sich befriedigt, ln solcherBetonung sinkt die Stimme.
Einzelne Worte und Wortverbindungen.
Die Betonungen, von denen ich hier rede, sind Betonungenvon Silben. Darum meint die Betonung doch nicht lediglichdie eine Silbe, sondern sie meint ein Wort oder eine Wort-verbindung. Die Sprache hat nun einmal innerhalb der Wortegewisse Silben herausgegriffen, und zu Herrschern über dieanderen gemacht, oder ihnen die anderen untergeordnet. Siehat die Wortfüfse geschaffen, d. h. Einheiten, die in einereinzigen Silbe apperzeptiv sich zusammenfassen. Dies hatsie nicht willkürlich getan, sondern auf Grund jenes Bedürf-nisses, eine zeitliche Folge von Elementen nicht nur überhauptzu einer Einheit zusammenzufassen, sondern auch in einemeinzigen Punkte zusammenzuschliefsen, kurz, aus dem Be-dürfnis der monarchischen Unterordnung heraus. Worte bilden,