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Der Rhythmus.
aus dem Gesagten der ästhetische Vorzug dieser Art derGliederung.
Jambische und trochäische Gliederung.
So sehr nun aber die. trochäische Gliederung die zunächstnatürliche sein mag, so gibt es doch auch ein Moment, das derentgegengesetzten, also der „jambischen“ Gliederung einennatürlichen Vorzug verleiht. Es besteht, so sagen wir gleich,neben der Tendenz der Initialbetonung eine Tendenz der Final-betonung.
Und diese letztere ist nicht minder verständlich. Auchdas letzte Element einer Reihe ist in gewisser Weise einzig.Es folgt ihm keines mehr. Indem ich die Glieder der Reihesukzessive betrachte, gehe ich vom ersten zum zweiten, vomzweiten zum dritten. Jedes Glied der Reihe ist Durchgangs-punkt; nur das letzte Glied ist es nicht mehr. Hier macht dieBetrachtung Halt; sie haftet oder verweilt. So haftet unserBlick, wie am ersten Ahnherrn, so auch am Letzten eines Ge-schlechtes. Man denke an den „letzten Mohikaner“ oder andie letzten Azteken. Ebenso ist uns nicht nur derjenige, derzum ersten Mal, sondern auch derjenige, der zum letzten Maleine Leistung von bestimmter Art vollbracht hat, besondersbedeutsam.
Dieser Tendenz der Finalbetonung nun kommt die objektivgegebene jambische Gliederung entgegen, und läfst auch sieuns natürlich und demgemäfs erfreulich erscheinen.
Nach dem Gesagten sind die Betonung des ersten unddie des letzten Elementes in der Einheit aus zwei Elementenin gleicher Weise natürlich. Dies heifst doch nicht, dafs sie injedem Falle gleich natürlich erscheinen. Sondern jede dieserArten der Betonung erscheint vorzugsweise natürlich unterbestimmten Voraussetzungen.
Es besteht insbesondere die Tendenz der Finalbetonungvor allem unter einer Voraussetzung, nämlich dann, wenn dieFolge der Elemente, deren letztes betont erscheinen soll, mirschon von vornherein als einheitliches Ganze vorschwebt, wenn