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1 (1903) Grundlegung der Ästhetik
Entstehung
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Der Mensch und die Naturdinge.

Betrachtung etwas davon total Verschiedenes; nämlich meinereale Beziehung zu dem Gegenstand.

Indessen ich kann nun auch zu körperlichen Objektenrein betrachtend mich verhalten, und dabei gleichfalls einStreben der Objekte, sich zu bewegen, in Ruhe zu bleiben,ihre Form zu behaupten, erleben. Ich nehme dabei an, dafsjene Erfahrungen, jene tatsächlich angestellten Versuche, voraus-gegangen sind. Solche Versuche habe ich aber, wenn nicht andem bestimmten Gegenstand, den ich jetzt betrachte, so dochjetzt an diesem, jetzt an jenem gleichartigen Gegenstand tausend-fach angestellt. Jedes Hantieren mit einem Objekt, jede körper-liche Beziehung zu ihm, ist ein solcher Versuch.

Nachdem nun solche „Versuche“ immer wieder von mirgemacht sind, und jenes Gefühlserlebnis ergeben haben, haftetdasselbe dauernd an den Objekten. Dies aber in einem dop-pelten, wohl zu unterscheidenden Sinne.

Einmal: Es gehört jetzt zu den Objekten für meine Er-innerung oder für mein Denken unmittelbar dies, dafs siedem Versuch, sie in einer Höhe zu erhalten, sie fortzubewegen,ihre Form zu verändern, einen bestimmten Widerstand entgegen-setzen, dafs sie mit bestimmter Intensität zu fallen, in Ruhe zubleiben, ihre Form zu behaupten streben. Es gehört zu ihnen,als eine mitvorgestellte „Eigenschaft“, die „Schwere“, d. h. dieTendenz des Fallens, weiterhin die Tendenz, an ihrer Stelle zu„verharren“, ebenso die Härte, Festigkeit u. s. w. So unmittelbargehört für mich dies alles zu ihnen, dafs ich es ihnen anzu-sehen meine. Dies heifst nichts anderes als: Jenes Streben,das ich an sie gebunden fand, indem ich zu ihnen in jenereale Wechselbeziehung trat, bleibt auch an sie gebunden,wenn diese Wechselbeziehung fehlt. Es bleibt daran gebundenauch in der blofsen Vorstellung. Es scheint daran gebunden,indem ich sie fasse und mir vergegenwärtige als das, was sienun einmal für mich auf Grund der Erfahrung geworden sind.

Das Streben nun, von dem ich hier rede, ist, als nur mit-vorgestelltes, oder hinzugedachtes, nicht „eingefühlt“.

Aber jener obige Satz hat zugleich einen anderen Sinn:Indem ich jetzt den körperlichen Objekten betrachtend hin-