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Die allgemeinen ästhetischen Formprinzipien.
Andererseits ist aber zwischen dem Berg und den Hügelndie Einheitsbeziehung, welche die apperzeptive Tätigkeit hin-überleitet, geringer. Der Berg ist mit den Hügeln relativ „un-vergleichbar“. Dadurch kommt in die Überraschung dasMoment des Gewaltsamen, de weniger die Einheitsbeziehungdie apperzeptive Tätigkeit fortleitet, umsomehr fafst sich die-selbe trotz dieser minderen Einheitsbeziehung in dem hohenBerg zusammen.
Zugleich ist aber zu bedenken: Wird die „Vergleichbarkeit“,also die Einheitsbeziehung, immer geringer, dann wird derBerg mehr und mehr apperzeptiv isoliert. Es findet also die^ Unterordnung auch wiederum — soweit sie nämlich auf denEinheitsbeziehungen beruht — in immer geringerem Mafsestatt. Und dazu kommt, was schon oben betont wurde: Eswird das Untergeordnete immer bedeutungsloser. Das End-ergebnis ist, daîs, aus diesen beiden Gründen, der Berg mehrund mehr nur noch wirkt, wie er eben an sich, d- h. abgesehenvon aller Kontrastwirkung, zu wirken vermag.
Zweite Art der Kontrastwirkung.
Dieser ersten Art der Kontrastwirkung stellen wir jetzt dieandere entgegen. Sie ist repräsentiert in dem hohen Berg, derdurch minder hohe, aber doch auch schon hohe Berge „vor-v bereitet“ ist. Hier steht, wie schon gesagt, der Anspruch der
minder hohen Berge, für sich beachtet zu werden,\ der vollenUnterordnung entgegen.\ Und gesetzt gar, die niederen Bergenähern sich dem hohen allzusehr, so dafs sie beginnen, seines-gleichen zu werden, so ist Gefahr, dafs dieser sich unter jenen„verliert“.
Dafür ist nun aber in diesem Falle die „Vergleichbar-keit“ größer. Und damit ist wiederum eine positive Be-dingung der Unterordnung geschaffen. Und diese hat nun,soweit sie besteht, nach oben Erörtertem, für den hohen Bergzugleich eine entsprechend gröfsere Bedeutung, weil sie die^ Unterordnung oder die apperzeptive Hineinnahme eines Grofsen,Gewichtigen, Bedeutsamen ist.