8.C. V. d.Rechtd. Steuern. I. V. Reichssteuer». 259
elendeste beschaffen ist. In vorkommenden Fällen Hilst mansich, so gut man kann- Es ist in dem Z. 1737. eine Usual-matrike! bekannt geworden, welche aber ebenfalls unvoll-kommen ist. Statt, daß nach der Reichsmatrikel von 1521.ein Römcrmonar 128,000 Fl. betragen sollte, betragt ecnach der angeführten Ulualmatrikel nur 58,280 Fl. zo X.Aber auch dies ist noch zu hoch gerechnet, und man kannfroh ferm, wenn auf einen bewilligten Nömermonat 50,000Fl. einkömmt *). Eine natürliche Folge davon ist, daßjetzt ohngefähr 26 Nömermonats bewilligt werden müssen,wo sonst nur 10 bewilligt zu werden brauchten. Und davonist wieder eine Folge, baß die Behauptung, es wäre lnReichsstenersachen die Mehrheit der Stimmen unverbind-lich ,,'so unbillig nicht sey.
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ch In Kriegszeiten, in welchen der Regel nach verschiedeneReichslander in den Händen des Feindes sind, kominen'bey wei-ten nicht einmal 50,00a Gulden auf einen Römcrmonat ein,zumahl da nicht blos diejenigen nicht bezahlen, deren Landervom Feinde besetzt sind, sondern auch mehrere andre die Bep-trage zurück halte». Zu Reaensburg erschien um Ostern 1795-ein Verzcichniß der Reichsständc, welche ihren Antheil ün denzuletzt verwilligtcn 50. Römermonaten, theils vollständig, theilszum Thcil, theils gar nicht bisher in die Reichsoperations-raffe bezahlt haben; ingleichen ein ohngefährer Uebcrschlag, wasetwa cmnoch höchstens an Zahlungen auf die letzten 50. Rö-mermonate zu erwarten ist. — (Staats-Archiv, Heft 1.S. Z2. f.) Erklären rann man es sich wohl, wenn man unterdenen, die gar nichts bezahlt haben, und von denen auch nichlSzu hoffen ist, Oesterreichs Brandenburg, Arier,M ainz, Böhme», allenfalls auch Hessen-Cassel, Hcs-s e n - D a r m st a,d t-und Bamberg findet, aber was soll mansagen, wenn Dietrichstein, Auersberg und Lichten-stein nichts zahlen?