I. C. Von' der Person des Kaisers.
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Edelsteine sind ungeschliffen, und auch nicht gefaßt, sondernzum Theil durchbohrt und mit einem burchgezogenen golde-nen Drache befestigt.
r) Der Reichsapfel ist vom feinsten Golde; erwiegt drey Mark und beynahe 4 Loch. Inwendig ist erhohl, mit einer pechartigen Materie ausgefüllt, und sogroß, daß er eine Männerhand ziemlich einnimmt. Einsenkrechter und ein horizontaler Ring oder Zirkel, davon derletzie ganz, der andre nur halb mit Steinen besetzt ist, um-geben diese Kugel. Oben auf demselben steckt ein goldenesmit größtcncheils geschliffenen Edelsteinen verziertes Kreuz,Die ganze Höhe mit dem Kreuze beträgt etwa eine Manns-spanne. Auf einem Sapphir desselben glaubt man das Mo-nogramm Cu 0 nrad zu lesen. Der Reichsapfel soll übri-gens die Welikugel vorstellen, und die Herrschaft des Kai-sers über dieselbe anzeigen. Es ist aus der Geschichte be-kannt, daß der Pabst dem K. Heinrich ll. einen solchengoldnen Apfel schenkte Bey den Reichskleinodien befindensich noch zwey andere Reichsäpfel, die aber bey den Krö-nungen nicht gebraucht werben. '
z) Der Reichsscepter, welcher statt der ehemalsüberreichten Lanze gebraucht wird, ist nur von Silberundleicht vergoldet, zwey Schuhe lang, eine Mark und 11 Lochschwer, hohl und aus zusammengelötheten sechseckigen Röhr-chen verfertigt. An der Spitze endigt er sich mit einer Ei-chel, und unter dieser sind vier Eichenblätter, wovon zwey-über sich , und zwey unter sich gekehrt sind.
4) Das Schwsrd Kaiser Karl des Großen.Die Klinge desselben ist ziemlich breit, zweyschneidig, in,derMitte hohl geschlissen, sehr spitzig und biegsam. Der Griffdaran ist viereckig! und von Holz, welches mit einem staw