Vorrede.
fentlrch künftig noch mehr haben wird/ glaube ich auchdie rechnen zu können, daß der Teutsche angcfangenhat, sich mehr, als sonst, um seine vaterländischeVerfassung zu bekümmern. Das Beyspiel,- das ihmFrankreich gab, war allerdings im Anfang blendendund verführerisch. — Aber der Teutsche laßt sichnicht wie der Neufranke sogleich hiureißen» Erst ^
prüft und untersucht, dann wählt er. Mit Begierde t
>sieng er also an, kleine Aufsätze in Zeitschriften zu ;lesen, von denen er glaubte, daß sie ihn mit seiner ivaterländischen Verfassung bekannt machen könnten. 'Doch, wie übel-für ihn,' daß der Eine nur ihre guteSeite aufsuchte und alles in das vortheilhafteste Lichtzu stellen sich bemühte *), der Andre aber blos ihre
gen sind; daß 4) in andern, die Landstande , welche cs zu f
vergessen anfiengen, was sie seyn sollten, und auf eine höchst l
schändliche Art nur für sich, aber nicht für das Land so'rgrcn, s
ihrer Pflichten wieder eingedenk wurden; Laß z) hie und dadie Abgaben verhaltnißmaßigcr vertheilet, und besonders Key siden jetzigen Kriegskosten die Last dem Bürger und Bauer nicht 'allein aufgebürdet wird, — i
'ch Ich selbst gehörte in die Elaste der Lobredncr unserer i
Constitution— Man s. meine Abhandlung: über dis j
Gürc der teutsche» Staatsverfassung; in der Deut- s
scheu Monatsschrift vom Januar. 779z. — nicht als wenn ich ^
blind gegen das mancherlei- llebcl womit wir hin und wieder ^