276
trauten und das behaltene trägt den Schaden für das verlorene/) (289)die meisten Rechte lassen indeß den Treuhänder, welcher nur das anvertrauteGut verlor, zum Entschuldigungseide. ^)
Die zur Aufbewahrung übergebene Sache kann zu jeder Zeit zurück-verlangt werden; der Treuhänder darf sie also nicht weiter an Dritte hin-geben, um sich stets in der Lage zu erhalten, die Sache ihrem rechten Herrnheimzuantworten; seine Hand muß allzeit offen stehen.
8) Schadensersatz.
292) Schadensbesserung ist rechtlich.
293) Wer Schaden thut, muß Schaden bessern.
294) Wer den Schaden thut, soll ihn widerlegen.
295) Wer Einem die Neige getrunken, muß vom Frischen anheben.
296) Versehen ist auch verspielt.
297) Wer den Schaden gesteht, schuldet ihn auch.
298) Wer Schaden zu verhüten hindert, muß den Schaden belegen.
299) Man sieht auf die Wirthsleute und nicht auf die Ehehalten.
300) Wer nicht zu beschiedener Zeit schifft, bessert den Schaden.
301) Kein Schiffer darf guten Wind vorliegen.
302) Das Schiff gehört aufs Wasser.
303) Man weist das Schiff wasserwärts.
304) Wer im Schiff ist, muß fahren.
Graugens I 458: „Kostlm bötr sro rnneltnr. ^0 Goldschmidt 80: „"Wersodnäen äeit inoot sadsäon b-ttsrn. Simr. 8802. Hilleb. 202, 289. Bremen594: „äs ökins äsn Zslrnäen äeäs, sslisl ödins äsn Lodaäen rveääsr IsAsiülCulm. V 14. ^ Gesetz des Hochmeisters Siegfried von Fenchtwaiigcü von 1309;Waissel, Chronik alter Preußischer Historien, Königsberg 1599 S. 108. ErläutertesPreußen I 149 ; II 96. Hannow in: sus oulwense ex nltimrr revtsons 12. Hsrt-Irnoob äs surs ?russ. S 10. Kehrberger 275. ^ Eisenh. 422. Braun 4752.
Richth. 460 § 17: „äi äen sosän tostasn äesr äa soilä ne^. irrtsscds 'Wet-ten II 317. Lappend. 179. 5: „Ws Iiinäert sobaäsn to vorlroännäs, äs solnrläsn sednäen belsgAsn". Rupr. fMaurer) II 39: „man sisodt vor nn ästwirtlsut nnnä niolit äts sdnltenn". °i>«) Lappend. 180, 29 : „Ws in desolieäeuert^'ä ntekt selisxst, äs betsrt äsn sclrLäen" Lappend. 178. 8: „Xsen solriplierrnnZ (vmins xlrsdrsslr van Aeläs) guäsn rvtnt vorliAxen^. Bremen 229: „Hatsolrip wert to vstsre". Rig. R. 59 IX: „men rvisst änt Lelrip to Wntsr
rvsrts". Läppend. 83. 24. Unrisb. II 249: „Oiö in dst sollix ts, most vnrsn".a) I. Lov. II 114. Sachs. III 5 § 3. b) München 92. Walch 217.