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271) Niemand zahlt Schulden nach seinem Tod weiter als sein Gutreicht.
272) Ist kein Gut da, so sind die Erben ledig.
273) Wo nichts ist, da hat der Kaiser sein Recht verloren.
274) Es ist kein Mag schuldig, sein Gut für einen Andern zu geben.
275) Niemand kann des Andern Gut verwirken.
276) Jeder schlägt auf seinen Hals und nicht auf sein Gut.
277) Kein Kind soll des Vaters Schuld entgelten.
278) Niemand hilft dem Andern seinen Schaden gelten.
279) Der Sohn antwortet für den Vater nicht.
280) Männlich soll gelten nach Markzahlen.
281) Den man darum schuldigt, der muß darum Antworten.
282) Mit Eigen darf der Erbe keine Schuld gelten.
283) Bürgschaft erbet Niemand.
284) Bürgschaft müssen die Erben bezahlen.
285) Die Erben gelten weder Spiel noch Wucher.
286) Der Spieler ist ärger als ein Dieb.
287) Der Tod hebt Alles auf.
288) Die Brüche soll beim Erbe bleiben.
289) Das Blutgeld soll ins Erbe gehen.
290) Das geborene Blut nimmt Erbe und Busse.
291) Die Bussen gehen und fallen nach den Erbschaften.
Gutal. eax. 39 § 2: „engia gieldi gield epter hau dauthau, framer enHaus kustr vindr at". Schw.sp. oap. 20, 2: „is nibt gudes 6a, so sint di erbenledie". Ilert. vol. Il tom. III S. 358. vist. S. 89. Wgl. 300, 41 : „isist ke^n mag xbliebtigk das sine vor evneu andern Lu geben". Holl. Sachsp.35, 26: „Absen inan en inaeb des andern goet verwirken". Lüneburg 75,93:„islik slezd ux sinen Rais, und niobt nx sinen Outb". Schwab. Leheur. 61, 9:„kexn kint sol des vattsrs sobnld entgelten". Glimm W. III804: „newantbilikt dem andern sinen sekaden gelten. Sachs.sp. II 17, 1: „de Zone ns
andwerdet vor den vader nibt". Gosl. Stal. 16, 27: „manlik sal gelten namarktalö". 2 ») Gosl. St. I 3, 34: „den man darumme svbuldegst, de moxtdaruinme andwordsn". ^ Njchtst. Landr. 10, 3: „Netme eigen darl de srvenene soulde golden". Schreiber I 81. 131. München art. 219. Geugler 295:„Borgschaft enerbit uyemau". °°') Schw. W. 13. 9. Goslar 7, 15. Schw.sp.oap. 240 i. I.: „di erben gelten weder spil noob wnebsr". Gl. Sachs.sp. III6: bandsxelsr is erger wan en dseil. vistorins S. 1039. vittmar Sachs,u. Holst. R. S. 34: „de broke schol bi dem erve bliveu". °°°) vittmar Sachs, undHolst. R. S. 35; „dat blotgeldt schol in bat erve gaen". ») Richth. 563 § 14: „datbarns blot dat nimt dat erne und botbe". Richth. 321 § 9: „de bots gaenende vallen na den erlnissen".