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Deutsche Rechtssprichwörter
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Lauf geändert und heutzutage mag eine volljährige Tochter ihre Rechte auchohne den Beistand eines Vormundes giltig vertreten d. h.Eine Jungfrausteht nunmehr für einen Mann".

5) Gesinde.

188) Wer dienet, ist so gut, als wer lohnet.

189) Wer seiner Arbeit lebt, soll des Reiches Fried haben.

190) Wer um Lohn gewonnen ist, dem soll man nicht Unrecht thun.

191) Treu gedient, wohl gelohnt.

192) So gedient, so gelohnt.

193) Wie Einer arbeitet, so wird ihm gelohnt.

194) Kinder Arbeit, Kinder Lohn.

195) Gleiche Arbeit, gleicher Lohn.

196) Wer Jahrgeld einnimmt, muß Jahresarbeit thun.

197) Um Dank dient Niemand.

198) Verdienter Liedlohn schreit zu Gott im Himmel.

199) Liedlohn soll man vor allen Schulden bezahlen.

200) Verdienten Lohn muß man bezahlen oder binnen Jahres mahnen.

201) Wer auf Gnade dient, wird mit Barmherzigkeit gelohnt.

202) Wer auf Gnad gedient hat, der muß den Erben um Gnademahnen.

203) Wer auf Gnade dient, muß der Gnade warten.

204) Wer ungebeten zur Arbeit geht, geht ungedankt davon.

205) Wer ungeheißen zur Arbeit geht, geht ungelohnt davon.

206) Jedermann gewinnt seinen Arbeitslohn mit seiner Seele.

Henisch S. 698. Kl. Kaiserr. II 28 :rver sinsr orbait lebt der soldos riobos Iried bau". Kl. Kaiserr. ll 28 :vor umb lau gsrvonnsn ist, demsol wem nit nnrsbt tun". »>) Henisch S. 799. Blumer HI 110. HenischS. 698. "0 Henisch S. 100. "0 Henisch S. 96. "0 Henisch S. 98. HenischS. 98. Henisch S. 614. Hort. vol. II toin. III S. 437. ?istor. S. 41 6."0 Blumer III 110. -°°) Pufenborf I 118:vordent lon schall me bethalen vndebinnen jares inanen". Hlllcbrand Nr. 141. Henisch S. 191. 8aobs. sx. I22, 2:srvs uxxs Aennds Zedenet bevet, die inut den orven xnnden mnnen".2") Bremen 116, 84:rve ux glienatlie dbenot dbs mot Anntlio rvaabtsii.

Hillebrand Nr. 142. klstorins 8. 193. Simrock 10644. Braun 100.'°°) ltiissebs "Wetten I 275 Z 5:olrs monns mot sin arbaläeslsn rvnna mittdere ssle".