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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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Körper, die Bewegung der Luft bey Fortpflanzung desSchalles, s. Pendel, wagbalkcir, Röhren, com-municirende, Elasticirär, Schall.

Im Allgemeinen entstehen alle schwingende Bewegun-gen dadurch, daß ein Körper, der an einem gewissen Ortein Ruhe und Gleichgewicht seyn würde, aus einem andernOrte durch Bewegung in jenen geführt wird. Denn, wenner nun an jenem Orte des Gleichgewichts ankömmt, undeigentlich ruhen sollte, so führt ihn die mitgetheilte Bewe-gung, die er wegen der Trägheit beybehält, weiter überdiesen Ort hinaus, bis die Kräfte, die ihn treiben, jene mit-getheilte Bewegung aufgehoben haben, und ihn von dieserGrenze an wieder zum Orte des Gleichgewichts zurückfüh.ren. Hier wiederfahrt ihm eben das wieder, und so solltel es ohne Ende forkgehen, wenn nicht Reiben und Wider-stand die mitgetheilte Bewegung bey jeder Schwingungschwächten, wodurch die Ausschweifungen über den Ort desGleichgewichts immer geringer werden, so daß der Körperendlich in diesem Orte selbst zur Ruhe gelangt.

Gchwingungspunkc, s. Mittelpunkt desSchwunges.

SchlvUNH, Ossillario s. Vibratio pen6uli,

/atr'ou o» atiow ck'rm So nennt man in der

hohem Mechanik das Hin- und Hergehen des Pendels. EinHingang durch XIAbl (Taf. XVIII. Fig. 7;.), und einRückgang durch NAXI zusammen heissen ein Schwung,ein ganzer Schwung (Olcillmio Lom^ollw); der Hin-gang durch XIAXl, oder der Rückgang durch X AXI allein,ist also eigentlich ein halber Schwung (Olcillmio lim-xlex). Aber dieser Unterschied der Benennungen wird vonden Schriftstellern nicht überall genau beobachtet, und selbstHupgens versteht unter seinen Oscillationen blos halbe odereinfache Schwünge, ohne das Beywort limpl-x hinzuzuse-Hen. Sehr oft muß man nur aus dem Zusammenhängeerrathen, ob von halben oder ganzen Schwüngen die Redesey, und mehrentheils werden, wie beym Seeundenpendel,nur einfache oder halbe Schwünge verstanden, s. Pendel.

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