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Punkt in der durch den Schwerpunkt gehenden Verticalli-nie, der Dirrctlonsiinie, liegt. Denn das im Schwer-punkte versammlece Gewicht treibt diesen Punkt nieder-wärts, und bewegt dadurch den Körper. Nur in demFalle, da die DirectioiiSluüe, nach der der Schwerpunktgetrieben wird, durch den befestigten Punkt geht, kannkeine Bewegung erfolgen, weil sonst die Materien des Kör-pers und der Unterlage in einander eindringe» wüsten.In allen andern Fällen wird der Körper bewegt, derSchwerpunkt beschreibt einen Kreisbogen um den befe-stigten Punkt, und es entsteht eine Schwungbcwegung(s. Pendel) mit mehrern Oscillationen, die endlich auf-hört, wenn der Schwerpunkt lothrecht unter dem Auf-hangungspunkte steht.
Der Schwerpunkt jedes aufgehangnen oder sonst be-weglichen Körpers falle, so lange er kann, wie aus demvorigen leicht erhellet. Mau kan dies auch so ausdiücken:Der Schwerpunkt nimmt unter allen möglichenStellen jederzeit die niedrigste ein, die er erhaltenkann, ohne vorher zu steigen. Könnte er eine niedrigereStelle nicht ohne vorgängiges Steigen erreichen; so bliebeder Körper in der Ruhe, weil es wider die Natur derSchwere ist, daß der Schwerpunkt von selbst steige.
Wird ein Körper so aufgehangen, daß der Schwer-punktunter dem Aufhängungspunkte befindlich ist, io setzter sich von selbst ins Gleichgewicht, und bleidt in selbigemdesto beharrlicher, je weiter bevde Punkte von einander ab-stehen, s. fspage. Befindet sich aber der Schwerpunktüber dem Aufhangungopunkte, so kann kein beharrlichesGleichgewicht statt sindm, und der Körper schlägt ganzum, sobald der Schwerpunkt aus der Vertikallinie ge-bracht wird, weil der Schwerpunkt die tiefste möglicheStelle sucht.
Wenn die Directionslinie innerhalb der rmterfiützkettGrundfläche eines Körpers fällt, und auf dieser Grund-fläche lothrecht steht, so kann der Körper durch sein eignesGewicht nicht fallen. Denn, da der Schwerpunkt nachder Directionslinie niedergetrieben wird, so müste beym
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