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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
920
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Dley und Zinn geben die geringsten Abweichungen. Über-dies gehörr zu solchen Proben, daß nicht mehr, als zwepMetalle vermischt sind, und daß man weiß, welche es sind.Gold wird mit Silber legirt, bey dem schon Kupfer be-findlich ist. Also last sich die Aufgabe auf Goldmünzen,die drey Metalle enthalten, nicht auwenden.

Hat einKörper nicht durchgehends gleichförmige Dich,tigkeit, wie alle organische, und viele zusammengesetzte, somüste eigentlich die specifische Schwere eines jeden TheileSinsbesondere untersucht werden. Behandlet man den gan-zen Körper nach den gewöhnlichen Methoden, so findet maneine mittlere specifische Schwere, dergleichen Musschen-brock, Robertson u. a. für den menschlichen Körper ge-sucht haben, s. Schwimmen. Manche Theile des Kör.pers sind schwerer, manche leichter, als dieses Mittel. Dadas Holz, als ein organisirter Körper, ungleichförmigdicht ist, so erklärt sich hieraus Iurin's Gedanke (kbilof.1 r»u.->gA. blum. 369. Voi. XXXI. p. 225.), daß die Be.standtheile der Hölzer, Wurzeln, Blatter in der Thatschwerer sind, als Wasser, und daß diese Körper nurwegen derLuft schwimmen, die sich in ihren Zwischenräumen aushält.Sie sinken auch unter, wenn diese Luft herausgeht und Was-ser dafür hineintrikt, z.B. unter der Glocke der Luftpumpe,oder wenn sie lang im Wasser gelegen haben.

Ueberhaupt ist die Dichte und specifische Schwere derTheile von der des ganzen Körpers sehr zu unterscheiden, wieHamberger (Llsm. , §. 149. izo.) sehr richtig

bemerkt hat.

v. Introä.scl pinlnf. nst. H. §. lz;§kczg.

Errleben Atssangsgr. der Naturlehre durch Lichtenberg.Z. 171 u. f.

Gren Grundriß der Noturlehre. §. 24; u f.

vlötionnsire rsik. äe pfiyggue, ^rt.

Ixästuer AnfangSgr.der Hydrostatik, K. 42 u. f.

kofitiarie« pkygcse, Io. H. k. I. Hsrclero-vicl, l78>5. Smsj. 4z 544.