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kersuchungen das klngegründete dieser Behauptung darge-than. Er zeigt, daß die Pflanzen unaufhörlich und weitmehr einsaugen, als die Thiere im Verhältnis ihrer GrößeNahrung zu sich nehmen, daß es in ihnen keine besondernzu Veränderung des Safts bestimmten Organe, und in ih-ren Gefäßen keine Klappen gievt, daß der Saft am Tagesteigt, in der Nacht aber in eben den Gefäßen fallt, unddaß sich also das Pflanzenreich auch in dieser Absicht ganzvom Thierreiche unterscheidet.
Es wird aber dieser aufsteigende Saft in jeder Pflanzeauf eine ihr besonders eigne Art verändert, und man findetihn bey der Zerlegung in ganz andern Gestalten wieder.Wenn man frische Pflanzen, Blumen, Früchte rc. in mar-mornen Mörseln zerreibt und auspreßt, so erhält man ausihnen die auegepreßrön psilanzensäfre (5ucci xianksruinsxpretii, Äw/ rA ^Zurrte/). Man bekömmt sie bisweilenauch aus Pflanzen , die noch im Boden stehen, durch dasEinschneiden oder Durchbohren der Rinde, wie z. B. denBirkensaft. Den sehr troknen oder schleimigen Pflanzenmuß man beym Zerreiben etwas Wasser Zusehen. Diese! Säfte enthalten gewöhniich ein Gemenge von mehrern Be.
^ standtheilen der Pflanze oder Frucht, besonders von denschleimigen und salzigen. Die schleimigen und erdigten
> Theile werden durch das Abklären, d. i. Absieden mit Ey-weiß herausgebracht, welches den Schleim mit sich zumGerinnen bringt, und den Saft klar und durchsichtig macht.Die wesentlichen Salze der Pflanzen erhält man durch daS
! Abdampfen dieser Safte; ein solches Salz ist der Zucker:andere Pflanzensäfte geben Salze mit eignen vegetabilischenSäuren. Alle blaue Pflanzensafte werden von den Säuren
> rolh, von den Laugensalzen anders gefärbt, und dienen da-! her, die Beschaffenheit der Salze zu prüfen und ihre Ge-
> genwart zu entdecken. In der Arznepkunst thun diese Säf-te gleiche Wirkung mit den Pflanzen selbst, und werden ih-rer bessern Erhaltung wegen zu Extracken, oder mit ZuckerZU Svrupen und Conserven eingedickt.
Die Säfte der thierischen Körper sind bey den verschie-denen Elasten, Geschlechtern und Arten des Thierreichs sehr