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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
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vermischen u. bgl, So einfach manche dieser Erklärungensind, so bleibt doch hiebey soviel Schwierigkeit und lediglichhypothetisches übrig, daß es wohl noch nicht rathsam fernmöchte, die ganze Sprache der Chymie mit einigen deshalbumzuändern.

Macquer chymisches Wörterbuch, Art. Säuren.

Grcn systemar. Handv. ver Chemie, Theil l. §. -04». f.

Etlfts, EäAb, kiumore», 8uoci,

Diesen Namen giebr man d«n tropfbaren Flüßigkeiten, wel»che sich in den organisirten Körpern befinden. Das Wesenund Leben der Körper des Pflanzen - und Thierreichs bestehteben darinn, daß in ihnen solche Flüßigkeiten in festen Ge-fäßen aufsteigen oder umlaufen, s. Drganistrre Nörsper. Sie theilen sich nach den beyden Naturreichen, indenen man sie findet, in Pflanzensäfte und Säfte thierischerKörper.

Die Pflanzen ziehen den Safc s/wr), der in ihnenaufsteigt, aus der Erde durch ihre Wurzel ein, und er*halten durch die Assimilation desselben mit ihrer SubstanzNahrung und Wachsthum, s. Pflanzen. Man erklärtinsgemein das Aufsteigen des Safts durch die Eigenschaftender Haarröhren, welche den feinen Gefäßen und Canälender Pflanzen zukommen. Wenn sich auch einwenden last,daß in keinem Haarrohre das Wasser so hoch steige, als dieStämme der großem Bäume sind, so kan man doch ant-worten, daß die Anziehung der lebenden Pflanzenstoffe ge-gen das Wasser ohne Vergleichung größer seyn müsse, alsetwa die Anziehung des Glases oder dürren Holzes, womitdie Versuche über die Haarröhren angestellt werden, unddaß am Ende das Aufsteigen des Safts doch auf Anzie-hung , also auf gleichem Grunde mit den Phänomenen derHaarröhren, beruhe. Gegen das Ende des vorigen Jahr-Hunderts behauptete perraulr in den Pflanzen einen Kreis-lauf des Safts, wie im thierischen Körper: aber Hales(VeZetable 8 tatik 8 . houci. 1727, 8 > deutsch: Statik der Ge-wächse. Halle, 1747. 8 . frz. Ttsligue ctes Vegeksux pscMr. ük MFä». ksris, 17)5. 4.) hat durch vortrefliche Un.