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Ruh
RuhtpUNkt , Mittelpunkt der Bewegung,
künöium kixum, Oenrrum mvtus, />oür/
O-rtr-L ate «rormeme-rt. Diese Namen führt am He-bel und allen einfachen Rüstzeugen diejenige Stelle, welchebey der Bewegung der Maschine in Ruhe bleibt, um diesich also die ganze Maschine drehen last. Was d.ese Stelleunterstützt oder halt, heißt die Unterlage, oder das Hy-pomochlion, s. Hyponiochlton. Bisweilen aber wirdauch dem Nuhepunkte selbst der Name des HypomochlionSbeygelegt, s. Entfernung vom Ruhepunkte.
Diese ruhende Stelle führt zwar den Namen einesPunkts, sie ist dies aber nur am mathematischen Hebel.Beym physischen Hebel und den andern Rüstzeugen bleibteine ganze Linie, oder wohl gar ein ganzer Körper unbeweg-lich, z. B. bey der Radwelle die Axe, bey der Rolle derPolzen. Diese ruhenden Linien oder K örper werden alsdannan ihren beiden Endpunkten unterstützt, daher in solchenFällen zwo Unterlagen vorhanden sind, wie beym Rade diefeste- Lager, worinn die Zapfen der Welle ruhen, bey derRolle die Wände der Hülse, in welchen der Polzen fest stecktu. s. w. Bey der Theorie dieser Rüstzeugs kan manallemal die Richtungen beyder Kräfte in einerlei) Ebne ver-sehen, und den Punkt der Axe, der in eben diese Ebnefällt, als unterstützt betrachten. Was man für diesen Fallfindet, gilt auch noch, wenn gleich die Kräfte und Unterstü-tzungen in verschiedenen Ebnen liegen. In der Theorie alsohak man allemal einen Punkt, um den sich die Maschinedreht.
Wenn zwo Unterlagen an verschiedenen Stellen derAxe vorhanden sind, so vertheilt sich das, was der Ruhe-punkt zu tragen hak, unter beyde nach dem umgekehrtenVerhältniße seiner Entfernung von einer jeden. Wenn z.R.'Taf. XX. Fig. ic>O. an der Radwelle L O die Last U vondem Ende ^ doppelt so weit, als vom andern Ende ab-sieht, so wird die Stütze bei, ^ nur ^1., die Stütze amandern Ende die übrigen ^1. zu tragen haben. Nach ähn-lichen Grundsätzen läst sich auch berechnen, wie viel jede