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3 (1790) Von Liq bis Sed
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Punkt, OA 2 : r der Halbmesser dev Welle; (W - 8. devHalbmesser deöRads, an welchem die Kraft K wirkt. Dieganze Peripherie des Rads ist zwar in der Figur vorgestellt;es ist aber nur der Arm 8 nörhig. Weil das Seil beyvon der Welle nach der Richtung ihrer Tangente abgeht,so läst sich allemal annehmen, die last U wirke aufdenHalb,Messer ^ senkrecht.

Wirkt nun die Kraft K auch senkrecht auf 08, odernach der Tangente des Rades, so sind die Kräfte Kund I.am doppelarmichten Hebel L0^, und-das Gleichgewichtfindet statt, wenn

K:U- 0: 08 s-r.-K

d. i. wenn siel) die senkrechrwlrkende Rrafr znrLast,wie der ^albnrefser der lVelle zum Halbmesser desRads, verhält. Eben dies gilt auch, wenn die Kraft,K an einem andern Punkte des Umkreises z. B. an b, nachder Richtung der Tangente bZ wirkt, weil sich alsdann dieKräfte K und U am Winkelhebel b 0 A befinden, s. win^kelhebel.

Wirkt aber die Kraft schief gegen des Rades Halb-messer, wie bey b nach der Linie b 6, so ist ihre Entfernungvom Ruhepunkte dem Perpendikel OUl gleich, oder ---sm b. 8.; daher findet das Gleichgewicht statt, wennK : u ^ r: sin b. K

Das Moment der Last ist in allen Fallen -- r. U; dasder Kraft beym senkrechten Zuge -- U. K, beym schiefen ^im b. 8.. K. Und da km b allemal kleiner, als l ist, so hatdie schiefziehende Kraft allezeit ein geringeres Moment, odervermag weniger, als eine gleich große senkrecht ziehende.

Die Kraft kan auf verschiedene Art am Umfange desRades angebracht werden. Ist ein wirkliches Rad aus ei-ner festen Materie da, so können Menschen und Thiere dar-auf treten, oder darinn herumgehen (Treträder); man kanSprossen daran sehen, die mit der Hand fortbewegt werden,wie am Radhaspel Fig. ioo; oder eine Schnur darum le-gen, an der man es herumzieht; man kan es mit Kastenversehen , in welche Wasser von oben herabfällt, oder mitSchaufeln, welche das unten vorbeystießende Wasser for(.

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