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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
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gens umgekehrt, wie die Durchmesser der Röhren, s.Haar-1 öhren. Um also das Aufsteigen bis zur Spitze des Tafel-bergs zuerklären, müstenHaarröhrchenvon ^-^000 oderz- Zoll angenommen werden. Wie sollte ferner dasWasser durch harte Steinlager dringen können ? Und mästennicht endlich, da Loch das Quellwasser süß ist, alle dieseRöhrchen längst mit den zuräckgelassenen Salztheilen ver-stopft, und der Boden des festen Landes überall mit Salz an-gefüllt seyti, da nach LIni.slIli'ö Wahrnehmungen jederCubitfuß Seewaffer zwcy Pfunde Salz enthalt?

Dennoch kan es feyn, daß an niedrigen Orten in derNahe des Meers aus Durchseihung des Meerwassers Duel-len entstehen. Cäsar ließ, als er Alexandrien belagerte,am Ufer Brunnen graben, und fand trinkbares Wassercle bello Alexanär. csp. 8. Y.). So weiß manauch von Quellen, die mit der Ebbe und Fluth abnehmenund steigen, dergleichen schon plinius (I lili. nar. II. 97.)in der Gegend von Cadix und an mehrern Orten in Spa-nien, Varenius (6eoZr. Zen. Lap. X Vll. l'rop. 17.) inWallis und Island, und Dodarr (Drr Igiü. Acsci.reA. lc. 80Ä. II. cs^. Z. §. 2.) bey Calais erwähnen.rvosd (?Iri!os. Irans, n. zo. P.6z6.) erzählt, daß man aufden bermudifchen Inseln Brunnen grabe, die mit demMeere steigen und fallen: ihr Wasser sey salzig oder frisch,je nachdem die seihende Materie dicht sey: in der Tiefe aberfinde man Salzwasser. Der P. Labar (VovsZe auxUlesIHng. cia 1 'Amerigue Do. V. cb. rz. Z07 ) meldet, manfinde in allen sandigen Bayen süsses Wasser; wovon auchLulofs Beyspiele aus der Gegend von Bergenopzoom undsonst aus den Niederlanden anführt. Labar aber erklärtes für Regenwasser, das sich durch den Sand seihe, undwegen seiner Leichtigkeit über dem Meerwasser stehen bleibe,weil man bey tieferm Graben bis an die Fläche des Meeresdas salzige Seewasser wieder finde. Diese Erklärung desP. Labar ist auch darum wahrscheinlich, weil nach denbeym Worte Meer angeführten Versuchen das Seewasserdurch bloßes Filtriren nicht trinkbar wird. Auf alle Falleaber lassen sich aus dem Durchseihen des Meerwassers nur

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