in einem eisernen Löffel über Kohlen gehalten, bis zum Ko-chen nicht brausec und ausspritzt. 5. Wenn es in Sahxker-säure oder Scheidewasser aufgelöset, keinen schmutzigen Bo-densatz macht.
Um das Quecksilber von Staub und Schmutz zu rei-nigen, drückt man es durch Leder, oder wäschc eS auch mitwohl rectisicirtem Weingeist, und wenn sich alkalische Ma-terien darunter befinden, mit Weinessig ab. Fetts Mate-rien hinwegzunehmen, dient das Waschen mit Seifenwasi-ser, oder einer scharfen Lauge. Ist es mit Bley oder Wis-muth verfälscht, so kan man es kaum anders, als durch dieDestillation reinigen. Die beste Methode hiezu ist, eSdurch Zusammenreiben mit Schwefel in einen mineralischenMohr zu verwandten, und denselben mit einem Zusätze vondoppelt so viel ungelöschtem Kalk der Destillation zu unterwer-fen, wodurch man das lebendiggemachte Quecksilber wie-dererhalt. Priestley empfiehlt statt dieses etwas umständ-lichen Verfahrens ein kürzeres, nemlich das Quecksilber ineiner gläsernen Flasche zu schütteln, wobey es gemeiniglicheine schwarze bieyische Materie absetzt, und mit diesemSchütteln anhaltend und stark so lange fortznfahren, bises in der Flasche, wie Schrot, rasselt und nichts mehrabjetzt.
In den Barometerröhren muß auch das Quecksilbervon der Luft, die sich theils beym Einfüllen dazwischen mengt,theils am Glase anhängt, uothwendig durch Kochen befteytwerden, s. Barometer (Th. l. S. 2;g u. f.).
Macquer chymisches Wörterbuch, durch Leonhardi, Art.Quecksilber.
Oict. rsik. ae pdxtique, srt. ck/encm'e.
Hagen Grundriß der Erpmmeutalchemie, Kömgsb. unddeipz. >786. gr, 8 . §. -zo u. f.
AutzsstzN, k'onte8, ÄM-rec, Diesen
Namen führen die Ausgänge oder Ausdrücke des unter derErdstäche besiudlicheu Wassers, aus ivelchen dasselbe hcrvor-dringt, und durch seinen Fortgang und sein Zusammenfl'.e-ßen Dache und Flühe bildet. Da das Wasser beym Fort-