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(Odilos. Dranzacst. Vc>i.k.k. ?.k. P.Z66.) machte zuerst Ver-suche hierüber im Jahre 1759, welche von Beccana undEigne (kclil'cellLn. 8oLi'er2N5 I^Lurin. 1765. p. zi chg.)noch weiter getrieben wurden. Diese Versuche betrafen zumTheildie sonderbaren Phänomene geriebener seidner Bänderund Strümpfe, welche sich eben so, wie dünne elektrischePlatten, verhalten: ich kan aber hier nur etwas wenigesvon den GlaStafclu ansiihren.
Zwo Fensterscheiben, auf einer Seite belegt, undmit zusammengekehrten unbelegten Seiten, wie eine einzi-ge, geladen, hicngen stark zusammen. Waren sie aberauf beyden Seiten belegt, so wurde jede besonders geladenund sie hiengen nicht zusammen.
Trennt man Platten, die nur auf einer Seite belegt,und zusammen geladen sind, von einander, so hat dis eineauf beyden Seiten st- tr, die andere — kr. Entladet mansie vorher durch eine Explosion, und sucht sie erst nachherzu trennen, so findet man ihren Zusammenhang noch stark;nach der Trennung aber hat jene auf beyden Seiten — Ir,diese st- L. Legt man sie wieder zusammen, so hängen sieaufs neue an einander, und zeigen keine Elektricität: wer-den aber ihre Belegungen berührt, und dann die Plattenwieder getrennt, so zeigen sie das vorige —L und st-!r wie-der u. s. w. Man kan diesen Versuch wohl hundertmal wie-derholen, und findet doch, aller aus den Belegungen ge-zognen Funken ohngeachtet, immer düs vorige — L undst- kr wieder, ohne neue Elektricität zu erregen. Bey derTrennung zeigt sich im Dunkeln ein Licht zwischen beydenPlatten.
Eben dies erfolgt, wenn eine auf beyden Seiten beleg-te Platte geladen, die eine Belegung weggenommen, einsunbelegte Platte darauf gelegt, und letztere auf der aussernSeite wieder belegt wird. Beyde Platten hängen zusam-men , und zeigen getrennt ans beyden Seiten einerley kr;aber nach vorhergegangner Explosion getrennt, die entge-gengesehten kr. Ein Streifchen Papier zwischen beyde ge-legt, bleibt bey der Trennnung nach dem Entladen an derungeladnen Platte hängen, und wird bey der Wiederverei-