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verfliegen bcy weit geringerer Hitze, daher die Flecke, diesie auf Papier zurücklassen, durch Erwarmung vergehen,auch die Oele selbst leicht und ohne Dacht entzündlich sind.
DieseOele haben einen scharfen brennenden Geschmack,und geben Merkmale einer Saure, von der sie durchdrun-gen sind. Wenn sie lang an der bist stehen, verlieren sieviel von ihrem flüchtigen Theile, und nehmen die Consisteuzund den Geruch des Terpentins an. Durch eine neue De-stillation kan man alsdann das noch übrige flüchtige Del wie-der ausscheiden und frisch erhalten. Auch das harzige Rück-bleibsel wird durch wiederholte Destillationen wieder flüchtig,erhalt aber den vorigen gewürzhaftcn Geruch nie wieder.Es bestehen also diese Oele aus einem harzigen Theile, unseinem flüchtigen, der der Pflanze, die ihn hergab, eigen-thümlich ist, und den Hcwrhavc den belebenden Geist(L^iritus redtor) der Pflanze genannt hat.
Im Weingeiste lösen sie sich auf, auch einigermaassenim Wasser, dem sie ihren Geruch und Geschmack mitthei-len, daher der Spiritus reckor im Wasser völlig auflöölichZu seyn scheint. Mit den Säuren verbinden sie sich leichter,als die fetten Oele, weit schwerer aber mit den kaugensalzen,mit denen sie bey der Glühhitze vereiniget die starkeyischeSeife geben, die man gewöhnlich aus dem Gewächslaugen-salze und Terpentinöl bereitet.
Die meisten ätherischen Oele sind specifisch leichter,als das Wasser. Nur einige sehr gewürzhaste, z. B. Nel-kenöl, Zimmetöl rc. fallen zu Bsden. Einige, wie Ter-pentinöl, Citronenöl, sind sthr flüßig; andere z. B. Anis-öl, Rosenöl, sind konsistenter und gerinnen bald im Kühlen.
Mit der rauchenden Salpetersäure bringen die meisteneine freywillige und sehr lebhafte Entzündung hervor, einPhänomen, das Borrichiirs Igchnienlis Lim. 1671.-?- iZZ.) zuerst am Terpentinöle entdeckte, und dessen Prü-fung und Erklärung den Chymikern sehr viel Mübe ae-macht hat.
Brenzlicke, empprevman'sche Oele (olcs aäulls,koetiäa, emp^ievmsticL, /,rri/e/ ///ick/ M/M-eEa/chM/)
heissen alle durch die Destillation mit einer großem Hitze,