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3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
380
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Oct

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Observation, s. Beobachtung.

Dccidem, s Abendpunkt.

^)teüvö, Oökavg. OKave. Die Octave ist'derAbstand oder das Verhältnis zweenerTöne, deren einer ge.rade doppelt so schnelle, oder in gleicher Zeit doppelt so vieleSchwingungen, als der andere Voraussicht. Von zweensolchen Tönen, deren Schwingungen im Verhälkniße i: 2stehen, heißt auch derjenige, dem die schnellsten Schwin.Zungen zukommen, die höhere oder obere Dekane (oKa-vr und der, dem die langsamem zugehören,

die tiefere oder untere Dcrave des

andern. Wenn z. B. unter zwo gleich dicken und gleichstark gespannten Saiten von einerley Materie die eine dop.pelt so lang, als die andere ist, so wird die kürzere in glei-cher Zeit doppelt soviel Schwingungen machen, als die län-gere. Es wird also die kürzere Saite die obere Octave derlangem, diese hingegen die untere Octave der kurzem an-geben.

Die Octave ist nächst dem Einklang die vollkommen,ste Consonanz, und hat eine dem Gehör auffallende Aehn.lichtest mit dem Einklänge selbst. Dies stimmt sehr wohlmit dem überein, was beym Worte Lonsonanzeu vonderUrsache des Wohlklangs derselben gesagt wu , weil dasVerhältniß 2:1 allerdings das einfachste unter allen Ver.hälknißen verschiedener Zahlen ist.

Das Intervall der Octave wird gewöhnlich in siebenStufen getheilt, welche eine musikalische Tonleiter ausma-chen, und wenn der Grundton heißt, die Töne v, kh k,0, lk, c geben. Unter diesen Stufen sind zween halbe(8emil0M3), nemlich und hl-c, und fünf ^an-ze Töne; unter diesen letztem wieder zween Heinere(korii minorex), nemlich O-L und 6-ö, die übrigen dreyStufen k), A-Ick sind größere (tcmi msjorox).

Doch sind die Verhaltniße dieser Abtheilung verschieden, s.Ton. Diesimnach wird die obere Octave, wenn man denGrundton mitzählet, der achte Ton der fester, und hat da-her ihren Namen.