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bares Ueberströmen der Elektrizität, und diese Meinung rer.breitere sich so allgemein, daß Priestley sagt, er glaubepicht, daß seitdem irgend jemand an ihrer Wahrheit ge.zweifelt habe,
Die erste förmliche Theorie hierüber hat, soviel mirbekannt ist, Eberhard (Höllische Jntelligcnzdogen v.r-?z8. Num. 49. und nachher in s. Vermischten Abhol. ausder Naturlehre rc. Halle, 1759. 8. Th. l. S. izou.f.) ent-worfen. Nach seiner Meinung sind die Scmnenstralen,die auf den obern Theil der kalten Polarlicht fallen, nochnicht im Stande, dieselbe zu erwärmen; sie erschüttern sienur und erregen ihre Elektricität, die sich in diesen Gegen-den wegen der Kälte und Trockenheit vorzüglich stark zeigt.Einkauf ähnlichen Gründen beruhende Theorie hat der AbcLertbolsn de Sr. Lazare, der jetzt fast dis ganze Na-tur aus der Elektricität zu erklären sucht, der Akademie zuMontpellier im Jahre 1777 vorgelesen. Er geht von demGrundsätze aus, daß man desto mehr Elektricität antreffe,je höher man im Luftkreise steigt. Seine Abhandlung fin-det man beym dozier (soumsl äs pbzch 1778.), woraus sieHerr Lichtenberg (Magazin für das Neuste aus d. Phy.sik, IB. 1 St. S. 14z u. f.) im Auszuge mittheilt, undAnmerkungen benfügk. Bertholon glaubt, das Licht seydesto Heller, je stärker der Dunstkreis ableite: HerrL.aberbemerkt, wenn dies wäre, so müste sich über jedem nächtli-chen Gewitter oder Regen ein Nordlicht zeigen. Uebrigensglaubt Bertholon, daß die Streiken auf den Hellen Bogensenkrecht herabschießen, und nur aus optischen Ursachen zudivergiren scheinen.
Franklin's eigne Muthmaßungen über hie Ursachedes Nordlichts ("AoLrer' lournsl cie pbys. sm'n 1779« undin d. Sammlungen zur Physik u. Naturgesch. U. B. 2.Stück S. 249.) sind folgende. In den obern Gegenden desDunstkreises strömt die erwärmte Luft der heißen und ge,mäßigten Zonen durch einen beständigen Luftzug nach denkälter« Polarlandern, und führt Wolken mit sich, welcheElektricität in die Gegend der Pole bringen. In den Wür-mern Ländern wird das, was von dieser Elektricität im Re«