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chen zu'erklären, welche in den nördlichen Gegenden de-Lustkreises bis auf eine große Höhe schweben, und das Lichtder Sonne sowohl, als des Mondes, nicht blos ein oder zwey-mal, sondern sehr vielmal, zurückwerfen sollen. Es fallenhiebey freplich einige der vorhin genannten Schwierigkei-ten hinweg, z. B. die große Höhe, welche man aus denParallaxen geschloßen hat, da bey einer blos optischen Er-scheinung, bey der jeder Zuschauer etwas anders sieht, dieMethode der Parallaxen gar nicht mehr anzuwenden ist;ferner der Einwurf, daß man Nordlichter sieht, wenn dieSonne 60° tief unter dem Horizonte und der Mond neu ist,weil nach dieser Hypothese sehr viel Reflexionen Vorgehen,und immer ein Eisblättchen dem andern den Sonnenstralzuwirft. Auch erklärt sich die Unterbrechung und Bewe-gung des Phänomens, da nicht immer Eiöblättchen vor-Händen sind, und die vorhandenen vom Winde mannigfal.tig bewegt werden; und endlich die große Stärke des Lichts,da freylich platte Flächen leicht looomal mehr Licht auf ei-nen Ort werfen können, als Kügelchen, woraus die Dünsteund Wolken bestehen, und die das Licht zerstreuen. Alle,mal aber bleibt es noch unbegreiflich, daß gefrorne Eisblatt-chen so hoch im Luktkreise schweben sollen, als hiebey nochimmer erfordert wird, und wie man durch sie die Fixsternesehen könne.
Hallep (Milos. Iran«, no. 947.) erklärt das Nord-licht vom Jahre 1716 für einen magnetischen Ausfluß ausden nördlichen Polen der Erde, der bey seinem Aufsteigendicht und sichtbar sey, gegen den Aequator hin sich zerstreue,und dann wieder sammle, um in die Südpole einzudringen.Er gründet sich vornehmlich darauf, daß damals die Ab-weichung des Bogens vom Mitternachtspunkte westlich, undfast der Abweichung der Magnetnadel gleich war. Manmäste doch, wenn dies die wahre Ursache wäre, eine ent-schiednere Verbindung zwischen Nordlicht und Magnet-nadel wahrnehmen. Halley hat auch noch eine andereErklärung in Bereitschaft. Nach ihm hat die Erde einenbesondern Kern, und wir bewohnen die äussere Rinde, (s.Abweichung der Magnetnadel, Th. I. S. 27.).