Druckschrift 
3 (1790) Von Liq bis Sed
Entstehung
Seite
81
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cIi3M8MU8 öc 6esariptic,. l.ips. 1787. 4.) und von HerrnLichtenbercz (Magaz. für das Neuste a. d. Phys. V. B.2 St. S. 8i u. f.) beschrieben: hier erlaubt der Raum nur,ihr Wesentlichstes anzuführen.

Im eisernen, inwendig polirten Stiefel 6?I, Taf.XVl.Fig. 2;. wird der Stempel mit der eisernen Stange klander Handhabe I auf und nieder bewegt. Die Schraubenäs und die Stellschraube K hindern, daß man ihn nicht zuweit aufziehe oder niedertreibe. Die Röhre lckb. ist eben-falls von Eisen, oderauch von gebranntem Leder, elastischemHarz u. dgl. um dem Andringen des aus dem Stiefel ge-stoßenen Quecksilbers etwas zu widerstehen. Der übrigeTheil der Röhre Hl bl mit dem Gefäß bl?, in Form ei-nes Stechhebers, ist von Glas. Der obere cylindrischeHals ? schließt in den znetallnen KnopfX, worin« sich einsenguerdischer Hahn O befindet. Dieser Hahn hat einengerade durchgehenden, und einen in der Figur vorgestelltenbey b ofnen Gang, vor welchem ein Ventil vorliegt, dassich nur auswärts öfnet, das man man aber auchausschrau-beu und wegnehmen kan. Steht der Hahn, wie in derFigur, so ist die Röhre bckblk von der Glocke auf demTeller k k. abgeschnitten, und mit der äußern Luft verbun-den. Giebt man ihm eine Viertelswendung, so kehrt sichder gerade durchgebohrte Canal gegen V, und verbindetdas Gefäß k bl mit dem Teller k. K. Wendet man ihn nocheinmal um den vierten Theil, so kömmt des gekrümmtenCanals Oefnung gegen V, und die Glocke ist in Verbin-dung mit der äußern Luft. Nun muß bey niedergestoßenemStempel der ganze Raum kkk.Xl bl? bis an den Hahn mitreinem gekochten Quecksilber gefüllt seyn. Wird dann dasGefäß?bl mit dem Teller verbunden, und der Stempelaufgezogen, so finkt das Quecksilber, das Gefäß wird leer,und die Lust unter der Glocke dehnt sich aus. Stellt mannun den Hahn wieder so, wie ihn die Figur zeigt, und drücktden Stempel,nieder, so treibt das wieder aufsteigende Queck-silber die Luft aus ? bl in die Atmosphäre. Man sieht leicht,daß durch entgegengesetzte Stellungen des Hahns die Luftauch verdichtet werden kan, welchen Gebrauch aber Hr. H.