Fadens, des Bleploths, Senkbleys (nüber-all auf der Erdfläche, eine solche Linie sty. Da diese Linieaufwärts verlängert den Scheitelpunkt am Himmel trist,st Zenicb, so kommen daher die Namen der vertikal- oderScheireUmte, und der Vertikal- oder Schcirelstachcn.
Unterwärts verlängert würden alle Scheitellinien denMittelpunkt der Erde treffen, wenn diese eine vollkommeneKugel wäre. Da sie nicht weit von der Kugelgestalt ab-weicht, so läßt sich in den meisten Fällen annehmm, daß sichdies so verhalte, st Erdkugel.
Man bestimmt die lothrechten Linien in der Ausübungdurch das Bleylskh, welches jedoch in besondere Fal.len, z. B. durch die Nahe großer Berge von beträchtlichenMasten, ein wenig aus der lothrechten Richtung gezogenwerden kann, st Gravitation. Man kan dazu überhauptalle Werkzeuge gebrauchen, welche Hvrizontallinien ange-ben, st dVafserwägen.
Loxodromie, loxsdrsmische Linie, Uoxoäro
mia, d.inea loxoäromics, V-A:r'
«uchne. So heißt in der Hydrographie oder Schiffahrteine krumme Linie, welche alle Meridiane der Erdkugel un-ter einerlei) Winkel schneidet. Eine solche Linie nemlich be-schreibt ein Schis, das immersort nach einerlei) Weltgegendsegelt. Geht z. B. der Lauf des Schiss stets nachNordost, so macht er mit allen M ridianen, die er dnrch-schneidet, einen Winkel von 4;°. Nur in den wenigenFällen, da das Schis unter einerlei) Meridian selbst oderim Aeguator, oder unter einerlei) Parallelkreise fortgehet,wird dieser Weg ein Kreis: in allen andern Fällen, wvbeyer mit dein Meridian schiefe Winkel macht, bildet er eineCurve von eigner Natur, die daher den Namen der loxosdronufthen Linie (Linie des schiefen Laufs) erhalten hat.
Diese Linie gehört nicht zu den Curven, welche den Al-ten bekannt waren. Sie ist eine logarithmische Spirale,welche sich im Fortgänge niik unzählbaren Windungen umden Po! schlingt, ohne lhnjemals zu erreichen. Je größerder Winkel ist, den die Richtung des Schiss mit den Me«