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ΛΗΜΟΣΘΕΝΟΪΣ
XVIII. ρ. 242—
ούτε Φιλίππου ξένον οϋτ’ Αλεξάνδρου φίλον εϊποιμ 1 ανεγώ σε , ούχ οντω μαίνομαι, εί μη και τους έλεριστάς καίτους άλλο τι μια&οϋ πράττοντας φίλους και ξένους δει52 καλεϊν των μισ&ωσαμένων. άλλ* ούκ εστι ταϋτα' άλλαμιο&ωτδν εγώ σε Φιλίππου πρότερον καί νΰν Αλεξάνδρουκαλώ, καί οντοι πάντες. εί δ 3 απιστείς, έρώτησον αυτούς,μάλλον δ 3 εγώ τοϋ-9 ■’ υπέρ σου ποιήσω, πότερον νμΐν,ώ άνδρες Α&ηναϊοι, * δοκεί μισ&ωτδς Αισχίνης ή ξένοςείναι Αλεξάνδρου; ακούεις ά λέγουσιν.
53 Βούλομαι τοίνυν ήδη καί περί τής γραφής αυτήςάπολογήσασ-θ-αι καί διεξελ&εΐν τά πεπραγμέν’ ε μαντό),ϊνα καίπερ είδώς Αισχίνης όμως άκονση, δι 1 ά φημι καίτούτων των προβεβουλενμένων καί πολλφ μειζόνων έτι
— ξενίας zu ergänzen. — ξένον —φίλον] Da vorher nur von Αλεξάν-δρου ξενία die Rede war, hat manhier an Αλεξάνδρου φίλον ange-stofsen und bald jene beiden Worteφίλον — ξένον umstellen, baldφίλον streichen wollen. Im letztenFalle wird dem D. ein schwererHiatus aufgedrängt. Offenbar aberwägt hier der Redner die übrigensauch nahe genug verwandten Aus-drücke nicht ängstlich ab; kurzvorher schon hat er sie dem A.als synonyme in den Mund gelegt( φιλίαν και ξενίαν ονομάζει ) undebenso gebraucht er sie gleich wie-der selbst {φίλους καί ξένον e).
52. εί δ 1 απιστείς — λέγουσιν]Zur Erklärung dieser Stelle ist inden Rhetorenschulen das Geschicht-chen ausgeheckt worden, D. habebei seiner Frage absichtlich dasWort μίσ&ωτος falsch betont unddadurch den einen und den andernder Anwesenden zu der unwillkür-lich laut ausgesprochenen Berichti-gung μισθωτός verleitet, was ihmals die geforderte Antwort gegolten.Nicht glaubhafter ist die eben da-her stammende Annahme, D. habedie zu gebende Antwort mit seinen
Freunden verabredet gehabt. SolcheImpromptus ανακοινώσεις commu-nicationes (wie z. B. auch 20, 84.23, 18. 82. 87, s. auch Cic. Verr.II, 4, 3, vgl. m. Plin. epp. 1. 20,10}scheinen in der Hauptsache daraufberechnet, beim Leser den Ein-druck der lebendigen Rede zu er-setzen. Möglich indes, dafs wirk-lich D. im Vertrauen auf seineSache und auf die Sympathie derversammelten Zuhörerschaft dieseBerufung an das öffentliche Urteilwagte. „Wer seine Hörer so vor-bereitet, so elektrisiert, wie es D.im vorausgehenden gethan hat, darfzuletzt doch wohl den Versuch wa-gen, einen Funken zu entlocken“(Fox). Der griechische Redner ver-kehrt weit mehr mit seinen Hörern,als der moderne. Auch die vielenAnreden und Pronomina (νμΐν) be-weisen dies. — πότερον — rj, zu§ 71.
53. Hier beginnt die Rechtferti-gung betreffs der Klageschrift. Allesvorhergehende gehörte „scheinbar“extra causam, war aber notwendig,damit dem D. keine Schuld an demFriedensschlufs gegeben werdenkönnte. — τούτων των προβεβου-