(*• Pfeffikon, Gaster , Toggenbnrg , Sargans). DiePest stürzte im J. i 439 - ^ en vierten Theil der Einwoh-ner der Stadt Zürich ins Grab ; aber die Wuth derLeidenschaft minderte sich nicht. Schurytz und Glarus ,und gleich darauf alle übrige Eidgenossen , sandtenFehde an Zürich. Der Kanton wurde eingenommen,verwüstet, und Zürich erhielt im gleichen Jahr Friedenmit Verlust von den Dinghöfen Ilurden , TVolrau ,Pfeffihon u. s. w. am See, welche der K. Schwytz sicheinverleibte. Leidenschaft trieb Stüfsi und die Räthevon Zürich zu Abschliefsung eines Bündnisses mit Kai-ser Friedrich von Oesterreich im J. t 4 4 3 -1 worauf derKaiser die Grafschaft Kyburg von Zürich zurückerhielt,ganz Aargau von Bern zurückforderte, selbst nach Zü-rich kam, und durch die Kantone bis Genf reiste. Zü-rich steckt im J. 1443. das österreichische Feldzeichenauf, und österreichische Hauptleute werden Befehlshaberin Zürich und Rappersrryl. Die Erbitterung der Eid-genossen hierüber erstieg den höchsten Grad, undSchrrytz erklärte zuerst im May 1443. Krieg an Zürichund Oesterreich. Die ersten Schlachten s. unter Pfef-fihon, Baar und Morgen. Vom 18. May bis 19. Junywurde der K. Zürich verheert. Als Markgraf VEilhelmTruchsefs , Verweser Oesterreichs in dessen Vorlanden,den Gang des Kriegs sah, und die übrige Lage Oester-reichs keine Hülfe verstattete, so wandte er und derKaiser von Oesterreich sich an den König von Frank-reich Karl VIT., um ihn zu bewegen, gegen die Eidge-nossen ein Ileer Franzosen anrückcn zu lassen. Die
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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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535
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