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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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ZÜRICH.

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bürg Hülfe zu suchen, in den eidgenössischen Bundmit Uri , Sckryytz , Unterwalden und Luzern zu tre-ten, welcher Anfangs May 1351. in Zürich besiegeltwurde. Oesterreich , dadurch noch mehr aufgebracht,überzog nun Zürich mit Krieg, und wollte den wachsen-den Bund der Eidgenossenschaft gänzlich vernichten,welche wegen dieser Gefahr im J. 1352. Glarus undZug, und im J. 1353. Bern in ihren Verein aufnahm.So erwuchs die freye Schweitzer-Nation unter jederneuen Gefahr schnell zu immer höherer Kraft, und ihrName wurde bald ein Gegenstand des Schreckens undder Bewunderung. Die Stadt Zürich besafs im J.135z. aufser ihren Mauern nichts als einen Wald ander Sihl und einige Güter am See, erwarb sich aberseit 1384 * * his zum Ende des XV. Jahrhunderts theilsdurch Eroberung, meistentheils aber durch Kauf, dasgrofse Gebiet des jetzigen Kantons. Im J. 1353. er-schien Herzog Albrecht von Oesterreich vor Zürich,weil die Stadt den Graf Johann*) gefangen hielt, und

ein heftiger Kampf, wobey die Verschwornen unterlagen.Graf von Toggenburg ertrank in der Limniat, Johannvon Rappersweil und Bonstetten wurden gefangen. DreyTage lang blieben alle erschlagnen Feinde auf den Stra-fsen liegen; 37 mitverschworne Bürger und einige Vor-steher aus den alten Geschlechtern wurden vor ihrenHäusern enthauptet und aufs Rad geflochten. SiebenTage nachher zog Brun nach Rapperswyl, nahm es ein,und zerstörte es bis auf den Boden (s. Rapperswyl ).

*) Graf Johann lag als Gefangener in dem PVeilenberg mit-ten in der Limniat 2 ,\Ji Jahr; er milderte sein hartesLoos durch Verfertigung von Gedichten, unter andern: