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Werbenbirg. /|Ü9
zur Geschichte der deutschen Litteratur . München I.und II. B. 1807.
Gcognost. Tliatsachen. Die Gchirge ira Be-zirk Werdenberg bestehen aus Kalkstein. Dein Wer-denbergischen Dörfchen Rälis gegenüber gebt in derLandschaft Vaduz Gyps zu Tage, und wird hier aus-gebeutet. Auf der Wartauischen Alp Labric, und ober-halb Seveln zu Raus schwefelhaltige Quellen.
Wege. Nach Wildhaus , das erste Dorf im Tog-genburg, 1 1 j 2 St. für Fufsgänger und Reuter ein sehrsteinigter Weg. Nach Sennvyald 3 St. (s. diesenArt.). Nach Sargans 4 St. durch Seveln (wo einleidliches Wirthshaus , und oberhalb dem Dorf zuRaus ein Schwefelbad ist), aufwärts in die LandschaftWart au , bey den Resten des Schlosses Vf^artau aufhohen Felsen vorbey, durch Trübbach und über diehohe Wand am Fufse des Scholl ^Bergs (s. Sargans').Auf diesem Wege erblickt man auf der deutschen Seitedes Rheins das Schlofs Lichtenstein , das Städtchenyaduz und dessen Burgreste auf einem Felsenvorsprung,das Dörfchen Balzers , die Reste des Schlosses Gutten-berg , und der hohen TVand gegenüber den Luzien-
durch nothgedrungnen Verkauf verloren, und beydcZweige waren vor der Mitte dieses Jahrhunderts ausge-storben. Die von der rothen Fahne besahen Feld-kirch, Hohen-Embs und vieles in Schwaben, und die-ser Zweig hat bis ans Ende des XYIIl. Jahrhundertsin Schwaben geblüht, wo er auch erloschen ist. Ob zuHohen ~Embs oder zu TV erdenberg die Stammburg diesesalten Geschlechts gewesen sev, ist ungcwifs.