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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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seitdem im J. 1803. die neue Federativ -Verfassung derSchweitz eingeführt wnrde.

Merkwürdigkeiten. Die Einwohner dieses Kan-tons sprechen französisch und ein gemischtes Kauder-welsch ( Patois ) in verschiednen Mundarten ; man s. daskurze Idioticon am Ende des I. Theils.> In diesemKanton sind na Herrschaften, eben so viel bewohnbareSchlösser (über deren alte Geschlechter man GuichenonHistoire de la maison de Savoj e nachsehen mufs), undaufser der Hauptstadt Lausanne noch 20 Städtchen.Sowohl ein Theil des Jura als des Alpengebirges liegtim Gebiet des K. 'Waat, doch ist der gröfste Theildesselben mit niedrigen Hügeln bedeckt; die weite Ab-dachung des Geländes vom Jura hinab nach dem Gen -jer- See gehört zu den schönsten und reizendsten Land-schaften in der ganzen Schweitz und in Europa, undgenieCst mit Recht den allgemeinen Ruf, welcher ausallen Ländern Europas so viele Reisende zu einemAufenthalte hier bestimmt. Die Ansichten des Genfer-Sees und die Aussichten über ihn hin nach den Hochal-pen der Schweitz und Savoyens sind einzig (s. Gen-fer-See J. Land-,und Weinbau sind Hauptbeschäfti-gung der Einwohner. Alpenwirthschaft wird nur inwenigen Bezirken am Jura , im Jorat und in Aigleund Bex getrieben. Aufser Durchgangshandel und dengewöhnlichen städtischen Gewerben giebt es in den vie-len Städten keine Betriebsamkeit für Fabriken und Han-del. Die TVaatländer haben seit einigen Jahrhun-derten die Auswanderung theils in fremde Kriegsdienste,