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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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stein ) Topfstein streichen durchs Thal. In dem west-lichen Thal herrscht Glimmerschiefer in senkrechtenSchichten, welcher in der gröfsten Verwitterung sichbefindet, weswegen die Strafse über den Trontano beyRegen und Schneestürzen sehr gefährlich ist. Bey

Buseni ist der Glimmerschiefer von Schichten einesweifslichen Thons durchzogen, und hier finden sichschöne Strahlsteine. Oberhalb Malesco bricht schwar-zer und weifser Marmor, welcher so schön wie derCarrarische ist. Nordwärts Crana adriger Granit, derin schönen Tafeln spaltet, die sich nach SO. senken.Im Bache des Val di Forno, welcher den Weg nachder Alp Trence durchschneidet , streicht ein LagerSchwefelkies , und hier sieht man beträchtliche An-häufungen eines feinen Quarz- und Flufsspatsandes. Beyden höchsten Sennhütten in einem kleinen Tobel un-weit dem Schnee entdeckte der mailändische Naturfor-scher Amoretti im J. 1797. zwischen Granit eine 4 Zollbreite Kaolin- Ader, welche in einem mehrere Fufs brei-ten Gange einer schwarz'grauen blättrigen Steinartstreicht; wo der Kaolin rein ist, erscheint er in vier-eckigen faserigen Säulchen krystallisirt. Bey Maion,dem östlichsten Dorfe , bricht erprobtes aber bisherunbenutztes Eisenerz. Die ganz wagrechte östlicheThalebne ist westlich bey Riva und östlich bey Majondurch Nagelfluehügel geschlossen, und es ist augen-scheinlich , dafs das Thal ehedem einen geschlofsnenSee bildete.

VuuäBBvs (Pcnnilucus zur Römerzeit) im K.