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sich hinabzuwagen, und allgemein ward es für unmög-lich gehalten, ohne offenbar sein Leben einzubiifsen.Ohnerachtet dessen hatte H. Hungar die Kühnheit, sichan Stricken hinabzulassen. Es gelang ihm, glücklichin die Tiefe des Abgrundes zu kommen, schwebendmit einer Hackenstange den beeisten Rhein zu durch-forschen, endlich den Reifssack zu finden, festzuhacken,ans Ufer zu ziehen, das in Löschpapier gehüllte Geldherauszunehmen, und nun das Zeichen zum Heraufzie-hen zu geben. Diefs war aber sehr schwierig; eineganze Stunde hieng der kühne Mann in der Luft undhalf sich am befsten mit seiner Stange, indem er anderselben emporrutschte. Er rettete so 200 Thaler einemilandelshause in Rorscbac/i. — Die Via mala wurde1470. durch die Gemeinde von Tusis angelegt, undführte ganz an der Westseite; die erste Brücke wurdeerst 1738- und die zweyte 1739. erbaut, wodurch derPafs mehr Sicherheit erhalten hat. Vor Eröfnung derVia mala gieng die Stiafse am Piz Beverin in beträcht-licher Höhe, durch die Oberst — Alpen , den Dürren—Wald , gegen das Maiensäfs Seifsa, oberhalb den Dör-fern Lohn, Mathon, V'ergenstein, Arosaalp nach Sufersim Rheinwaldthale. Im Dürre a-Walde sieht man noch' Spuren eines 6 Fufs breiten Weges, und H. PfarrerTruog sah noch » 789 . am Piz Beverin in beträchtlicherHöhe Mauerreste von der ehinaligeu Strafse.
Pflanzen.
In der fi a mala wachsen: Pyrola unißora. Juncus
niveus und die so seltne Linnea horealis .
IF.
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